Legendary Pictures holt David Goyer als Autor für 'Godzilla'

Als Sony Pictures 1998 seine Version von Godzilla in die Kinos brachte, hatten alle Beobachter mit einem Blockbuster gerechnet. Doch der Film konnte die Erwartungen der Zuschauer nicht erfüllen, was nach Ansicht vieler Kinogänger weniger an den Effekten sondern viel mehr an dem schwachen Drehbuch lag, das seinerzeit von Roland Emmerich und Dean Devlin auf der Basis einer Geschichte von Terry Rossio und Ted Elliott geschrieben worden war. Obwohl das Studio mit dem Film eigentlich ein neues Franchise etablieren wollte, sah man von weiteren Fortsetzungen ab. Zwischenzeitlich haben sich Legendary Pictures und Warner Bros. die Rechte an der Figur gesichert. 
Legendary Pictures holt David Goyer als Autor für 'Godzilla'Wie Deadline nun berichtet, steht jetzt auch der Drehbuchautor für den weiteren Anlauf fest. So wird kein Geringerer als David Goyer das Skript für die Neuauflage von Godzilla erstellen. Die Wahl kommt nicht ganz überraschend, denn für Legendary/Warner schrieb Goyer die Drehbücher zu den drei Batman-Filmen von Chris Nolan und ist als Autor am Reboot von Superman beteiligt. Wie wohl er sich im phantastischen Genre fühlt, zeigen auch seine Drehbücher für die Blade-Filme oder Jumper. Daneben entwarf er zusammen mit Brannon Braga die TV-Serie FlashForward
Begleitet wurde die Ankündigung der Verpflichtung von David Goyer durch die üblichen PR-Sprüche, die Hollywood-Studios bei derartigen Anlässen immer gerne von sich zu geben pflegen. So erklärte Legendary, dass man im Bezug auf die Figur und seine Filmhistorie möglichst authentisch bleiben wolle. Das wäre toll, doch es ist wohl kaum anzunehmen, dass man einen Film mit ausschließlich japanischen Schauspielern drehen wird, der im Japan des Jahres 1954 spielt. In jenem Jahr nämlich ließen die Toho Studios die Riesenechse erstmals auf die japanischen Leinwände los. Und auf einen Menschen im Godzilla-Kostüm, beidem hinter der Reißverschluss zu sehen ist, müssen wir wahrscheinlich auch verzichten. Was also soll an diesem Hollywood-Remake authentisch sein? Und überhaupt: Schließen sich die Begriffe Remake und Authentizität nicht eigentlich gegenseitig aus?
Link: Bericht bei Deadline

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