Leben | fim.works - oder: Fotografie by it's me!

Blog + Fotografie by it's me! - fim.works - Wäschefabrik Bielefeld, Nähsaal mit alten Nähmaschinen
Seit Wochen räume ich auf. Hier und da und da und hier. Jetzt bin ich fertig. Noch nicht mit allem, aber mit dem meisten. Vor fast einem Jahr habe ich mir einen neuen Namen überlegt, eine Domain mit diesem Namen gekauft. Die Idee war da, eine Basis geschaffen, aber irgendwie hat es nie so richtig gepasst. War auch ganz gut, dass ich noch keine Visitenkarten gedruckt, noch keine neue Homepage gebastelt und die Blogdomain geändert habe. Denn die ursprüngliche Idee hieß Frauke it's me!. Und jetzt, jetzt steht das Akronym fim.works für Fotografie by it's me!
Blog + Fotografie by it's me! - fim.works - Wäschefabrik Bielefeld, alte Uhr
Ungeahntes TalentWenn mir jemand vor drei, vier Jahren gesagt hätte, dass meine Bilder Menschen rund um den Globus gefallen würden, hätte ich ihn ausgelacht. Oder sie. Ich, die kein anständiges Foto geknipst bekommt! Ich soll auf einmal sowas können? Blödsinn. Ich bin alles andere als ein Profi, kann mir nicht mal merken, wie die technischen Begriffe für das lauten, was ich da treibe. Ich kann heute nicht mehr im Automatikmodus fotografieren, oft lösche ich eine ganze Serie, sobald die Bilder auf dem Rechner sind. Hätte ich fotografieren gelernt, dann gäbe es bestimmt weniger gelöschte Bilder. Aber dank der digitalen Fotografie ist das ja kein Problem mehr. Knipse ich eben das Motiv so lange, bis alles nahezu stimmt. Und was nicht stimmt, wird bearbeitet oder gelöscht. Ich habe einfach das Glück, über einen Blick für das zu verfügen, was ich da sehe. Und der Stempel, den ich meinen Bildern aufdrücke, gefällt. Gefällt euch und sogar Menschen, die gar nicht wissen, von wem das Bild stammt, was vor Ihrer Nase hängt. Früher habe ich diesen Blick für's Dekorieren genutzt, jetzt banne ich ihn auf Festplatten und in Posts.
Blog + Fotografie by it's me! - fim.works - Wäschefabrik Bielefeld, altes Waschbecken
AußergewöhnlichesAls ich in den vergangen Wochen den Blog aufgeräumt habe, ist mir aufgefallen, wie sehr sich meine Bilder verändert haben. Nicht nur, was ich fotografiere, sondern auch wie. Was ich mag, was nicht so sehr. Wenn ich Städte besuche, dann versuche ich mich in Streetfotografie, bewege mich fast immer außerhalb der beliebten Touristenmotive. In Berlin haben 14 Personen die gleichen Orte besucht, ich bin später gefragt worden, ob ich tatsächlich auch in Berlin war. Weil fast alle meine Bilder Dinge und Orte zeigen, die nicht offensichtlich im Blick des Betrachters liegen. Wenn ich mit meiner Freundin Silke eine Städtereise mache, dann ist das für sie bestimmt unglaublich anstrengend, weil ich dauernd zum knipsen stehen bleibe. Ganz oft bemerke ich dabei irritierte Blicke von Passanten, weil: was gibt's denn da zu sehen? Genauso ist es bei meinen Blumenbildern. Ich mag Blumen vor und auf Schwarz. Nicht, weil ich ein Mensch mit düsterem Gemüt bin, sondern weil ich es ausdrucksstark finde. Und als Deko landen dann auch schon mal Kehrblech & Handfeger oder Turnschuhe im Metallkorb neben der Vase. Völlig ohne Bezug, einfach nur deshalb, weil ich es spannend finde. In einem Forum auf google+ habe ich dafür herbe Kritik geerntet, sowas gehe ja gar nicht. Was denn das bitteschön soll und ob nicht wie jeder andere eindeutige Motive wählen könnte. Nö. Mag ich nicht. Können schon, wollen nicht. Das ist eben Fotografie by it's me! - fim.works.
Blog + Fotografie by it's me! - fim.works - Wäschefabrik Bielefeld, alte Nähmaschinen
Struktur und Ordnung
Ich war schon immer ein ordentlicher Mensch. Manchmal bin ich sogar ein Monk. Ich kann damit leben. Jeder braucht einen Spleen, meiner ist eben ein bisschen umfassender. Hier auf dem Blog habe ich auch aufgeräumt. Drei neue Layouts gab es, seit es den Blog gibt, jedes Mal ein bisschen cleaner. Ich mag es schlicht. Und aufgeräumt. Über dem Header findet ihr jetzt alle Kategorien dieses Blogs, in der Sidebar eine überschaubare Menge an Labeln. Es gibt keine Followerzahlen mehr, nur noch schlichte Icons, um diesem Blog zu folgen. Sämtliche Plattformen, bei denen dieser Blog registriert ist, sind jetzt auf der Seite VERLINKT MIT geparkt. Schön ordentlich beiseite geräumt. Von den Followerzahlen habe ich mich immer unter Druck gesetzt gefühlt, das wollte ich nicht mehr. Also weg damit. Auch schön ordentlich beiseite geräumt. Die Vorschau auf Instagram ist auch verschwunden - alle Bilder sind ja schließlich auf Instagram zu sehen. Für die Übersetzung habe ich noch keine wirklich schöne Lösung gefunden, aber wenigstens ist die für mein Empfinden hässliche Optik von google gegen eine andere ausgetauscht. Findet ihr euch noch zurecht? Fehlt etwas?
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Alte Orte, neuer Name
Ein bisschen fehlt mir noch immer der Mumm, die Domain des Blogs zu ändern. Wenn ich das mache, fange ich ja wieder ganz von vorn an. Muss darauf bauen, dass ihr, meine treuen Seelen, mit umzieht. Das ich vielleicht erstmal für eine Handvoll Besucher fotografiere und schreibe. Dass Echo in den Weiten des Internets kaum gehört verhallt. So mutig bin ich noch nicht. Bei Facebook habe ich mich getraut, die Seite heißt seit heute fim.works Fotografie by it's me. Das tat nicht weh, die Leser bleiben mir erhalten, müssen sich nur an den neuen Namen gewöhnen. Aber alles andere bleibt, wie es war. Ab heute kommentiere ich mit fim works | Frauke - it's me! über google+. Auf Pinterest findet ihr mich unter Frauke | it's me fim.works . Ich habe nicht überall die gleiche Schreibweise gewählt, damit immer noch ein Bezug zu mir, zu Frauke, bleibt. Aber überall heißt Ein wenig hiervon & davon jetzt it's me!, der Anfang ist also gemacht.
Blog + Fotografie by it's me! - fim.works - Wäschefabrik Bielefeld, alte Tür
Tutorial
Ich habe mir auf verschiedenen Blogs Hilfe für den Umbau gesucht, weil ich es allein nicht hinbekommen hätte. Wie sieht's aus, habt ihr Lust auf eine Serie von Tutorials, in denen ich erkläre, wie es funktioniert? Die Kategorie Tutorial gibt es schon, eine Schublade ist also vorhanden.
Blog + Fotografie by it's me! - fim.works - Wäschefabrik Bielefeld, alter Hocker, unaufgeräumte Regale
Die Bilder in diesem Post stammen aus der Wäschefabrik in Bielefeld und sind ausnahmslos mit Kunstlicht entstanden. Ich bin stolz wie Oskar, das kein einziges auch nur einen Hauch vom üblichen Gelbstich des Kunstlichts hat. Auch diesen Kniff könnte ich mit euch teilen, ein weiteres Tutorial also. Fotografieren vom Laien erklärt. Die Wäschefrabrik ist heute ein Museum, ein von Näherinnen verlassener Ort, Lost Place.
Ich möchte Danke sagen! Danke für die Zeit, die du dir für mich nimmst. Ganz besonders für die Zeit, die du dir heute genommen hast. Ganz schön viel Text! Aber: du bist ja Kummer gewöhnt, ich bin nun mal eine Labertasche ...
VERLINKT MIT
RUMS  |  LOST PLACES 

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