Lauenstein Zimt Apfel und Spekualtius

Lauenstein Zimt Apfel und Spekualtius 
Ich habe gerade mit Schrecken festgestellt, dass ich erst eine Tafelschokolade von Lauenstein getestet habe. Und das ist sage und schreibe schon über zwei Jahre her. Damals konnte die Cashew Curry Vollmilchschokolade mein junges Schokoherz im Sturm erobern.
Es ist also höchste Zeit für einen neuen Versuch.
Wie gut, dass ich rein zufällig bei Karstadt in der Schokowühlkiste diese beiden reduzierten Wintertafeln ergattern konnte.
Aussehen/Geschmack:
Beide Verpackungen machen einen edlen Eindruck. Sie bestehen aus fester Strukturpappe in winterlichen Farben. Aufklappbar wie ein Buch, liegen im Inneren die beiden durchaus ansehnlichen Tafeln, versiegelt in einer transparenten Folie.
Zimt Apfel:
Der Inbegriff von winterlichen Gewürzen, Zimt, wurde hier mit Apfelstückchen sowie den Edelkakaobohnen Arriba, Trinitarios und der exklusiven Criollo-Kakaosorte Rio Caribe kombiniert.
Mit 45% Kakaoanteil schmeckt die Schokolade für eine Vollmilch recht kräftig. Ich kann nicht behaupten, dass ich die einzelnen Kakaosorten herausschmecken kann (dafür ist mein Gaumen noch zu ungeschult), aber die Qualität lässt keine Wünsche offen und bringt neben dem kakaoigen Grundton noch eine leicht waldige Note ins Spiel. Sehr lecker.
Dagegen sehen die Apfelstücke, die großzügig über die komplette Tafel verstreut wurden, alt aus.
Trotz der Masse können sie nicht überzeugen. Neben ihrer farblosen Erscheinung und einem zähen Biss bieten sie nur wenig Fruchtgeschmack. Fast so wie zähe Gummibärchen, die einen Tag lang neben einer Schüssel Äpfel gelegen haben. 
Die Zimtnote ist hingegen wieder okay und hätte ohne die Äpfel bestimmt eine feine Zimtschokolade abgegeben.
Vielleicht liegt es daran, dass diese Schokolade nicht mehr die frischeste ist. Ich bin von der Gesamterscheinung jedenfalls nicht überzeugt.
7,7 Punkte für die leckere Milchschokolade.
Lauenstein Zimt Apfel und Spekualtius
Spekulatius:
Bei der 36%igen Spekulatiusschokolade finde ich auf der Verpackung keinerlei Hinweise auf irgendwelchen Edelkakao. Dafür aber Butterreinfett. Und trotzdem kosten beide Tafeln gleich viel.
Vielleicht sind die Spekulatiusstückchen einfach sehr hochpreisig?!?
Kann eigentlich nicht sein. Denn die hellen Stellen, die ich für Spekulatius gehalten habe, entpuppen sich als Mandelhobel.
Seltsam. Eine Schokolade mit dem Namen Spekulatius, die gerade einmal 0,53% davon enthält, erscheint mir etwas unpassend.
Vielleicht hätte man sie besser "Mandel-Wintergewürze" getauft.
Wie auch immer.
Die Schokolade ist diesmal milchlastiger, trotzdem ausreichend schokoladig und unheimlich zart im Schmelz. 
Von den weichen Mandelhobeln beziehungsweise den 0,53% Spekulatius geht eine ordentliche winterwürzige Note mit Zimt, Anis, Nelken und Vanille aus.
Alles in allem eine aromatische Schokolade, die allerdings wenig Abwechslung was die Textur angeht, bietet. Sowohl die Mandelhobel als auch die Spekulatiusstückchen (wenn man denn mal eins erwischt) sind zu weich.
Somit ist das Gesamterlebnis für mich nicht voll zufriedenstellend.
8 Punkte.
Lauenstein Zimt Apfel und Spekualtius
Inhalt/Preis:
Jede der beiden Tafeln wiegt 80 Gramm. Der Preis liegt normalerweise bei 3,90 Euro. Im Winterschlussverkauf bei Karstadt waren beide für je 1,95 Euro zu haben.
Zutaten:
Zimt Apfel:
Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, 15% Apfelstückchen, Kakaomasse, 0,67% Zimt, Milcheiweiß, Laktose, Emulgator: Sojalecithin, Zitronen-Aroma, Bourbon-Vanille, Geliermittel: Pektin, Säurungsmittel: Citronensäure, Säureregulator: Trikaliumcitrat.
Kann Spuren von anderen Ölsamen enthalten.
Spekulatius:
Zucker, Kakaobutter, Vollmilchpulver, Mandeln, Kakaomasse, Aroma: 0,53% Spekulatius (enthält Weizenstärke, Süßlupinenmehl); Emulgator: Sojalecithin; 0,45% Bourbon Vanille, Butterreinfett.
Kann weitere Ölsamen enthalten.

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