Lasst uns von den Kindern lernen, das Kleine und Unscheinbare zu achten!


Lasst uns von den Kindern lernen, das Kleine und Unscheinbare zu achten!
„Wer nicht im Geringsten treu ist, ist auch nicht im Großen treu“
Die Bibel
Ihr Lieben,
heute möchte ich Euch die Geschichte eines unbekannten Autors erzählen:
„Das Mädchen und der Schmetterling“

„An einem kühlen Herbstmorgen ging ein kleines Mädchen mit ihrem Großvater in dessen Garten, um das Laub zusammenzukehren. In der Wassertonne, die geleert werden sollte, fand sie einen leblosen bunten Schmetterling auf der Wasseroberfläche treiben.

Seine beiden Flügel waren zusammengelegt, sodass sich eine genügend große Tragfläche ergab, die ein Absinken wohl verhindert hatte.

Das Mädchen hatte ein weiches Herz und nahm zuerst den Falter vorsichtig mit ihrer Hand aus dem Wasser, bevor sie das Wasser ausschüttete, um genau nach ihm sehen zu können. Er war für sie wunderschön und es tat ihr leid, dass er in die Tonne gefallen war.

Sie setzte ihn vorsichtig auf ein Stück Holz, das von der Morgensonne beschienen wurde.

Im Laufe des Vormittags bemerkte sie, dass die Sonne ihm gut zu tun schien, da er seine Flügel wieder öffnen konnte. Zur Mittagszeit war er dann verschwunden.
Ein paar Tage später spielte die Kleine wieder bei ihrem Großvater im Garten, als sie ein wunderhübscher Schmetterling umkreiste, sich schließlich auf ihr Knie setzte und nach ein paar Momenten wieder der Sonne entgegenflog.

Sie freute sich, ihn wiederzusehen. Für sie war es "ihr Schmetterling", der sich auf seine Weise für ihre Hilfsbereitschaft bedanken kam.

Ihr Lieben,
diese kleine Geschichte zeigt genau das, was ich an Kindern so schätze und was wir Älteren von ihnen lernen können:
Der Respekt vor dem Kleinen und Unscheinbaren. Die Bereitschaft, auch im Kleinen zu helfen und kein Wesen gering zu achten.

Erst durch uns Erwachsene lernen die Kinder dann das schlimme Wort „nur“.
Das ist doch „nur“ ein Schmetterling (dem brauch man nicht zu helfen!).
Das ist doch „nur“ eine alte Dame (wenn sie Hilfe braucht, soll sie doch den Sozialdienst anrufen!)
Das ist doch „nur“ ein Ausländer (als wäre ein Ausländer weniger wert als wir Deutschen!)
Mir sind in meinem Leben, gerade auch in meiner Jugend viele Menschen begegnet, die wollten die ganze Welt retten, die strebten danach, die ganze Welt zu verändern, aber sie hatten keine Zeit für ihre eigenen Kinder, ihre eigene Partnerin/ihren eigenen Partner.
Sie wollten die ganze Weltordnung verändern, schafften es aber nicht einmal, sich selbst zu ändern. Das hat mich nicht überzeugt.
Die Veränderung der Welt hin zu einer Welt, indem der Mensch den Menschen achtet und liebt und man sich gegenseitig hilft, das ist das Ziel, an das ich ganz fest glaube!

Aber die Veränderung der Welt beginnt damit, dass ich mich selbst ändere, dass ich das Kleine und Geringe achte, dass ich begreife, dass jedes Wesen auf dieser Welt wert ist, geschützt und geliebt zu werden.
Die Veränderung der Welt beginnt damit, dass ich heute aus dem Hause gehe und meinem Nachbarn freundlich zulächele, den Menschen mit Freundlichkeit und Liebe begegne und helfe, wo immer es mir möglich ist.

Ihr Lieben,

ich wünsche Euch heute einen fröhlichen hilfsbereiten Tag und ich grüße Euch herzlich aus Bremen
Euer fröhlicher Werner

Lasst uns von den Kindern lernen, das Kleine und Unscheinbare zu achten!

Lasst uns von den Kindern lernen, das Kleine und Unscheinbare zu achten!

Beide Fotos wurden von Karin Heringshausen zur Verfügung gestellt



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