Lapland

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Hallo 2018!

Jetzt haben wir schon wieder ein neues Jahr und mein Auslandssemester fühlt sich bereits unendlich weit weg an. Fast fünf wundervolle Monate habe ich in Finnland verbracht. Ich habe die Hauptstadt Helsinki erkundet, Tallinn besucht, einige finnische Saunagänge mitgemacht und zwischendurch war ich natürlich auch in der Uni. Unser letztes Ziel war Lapland, wo es uns Anfang Dezember dann auch endlich hinzog.
Und weil es so unbeschreiblich schön war, möchte ich euch noch ein paar Bilder aus dem hohen Norden zeigen. Solltet ihr mal Entscheidungsschwierigkeiten haben, wohin euch der nächste Urlaub führen soll, dann kann ich euch den nördlichsten Bereich von Finnland nur ans Herz legen.

Lapland

Nach gefühlten 48Std. Zug fahren (es waren ca. 8Std. und wir sind über Nacht gefahren) sind wir in Rovaniemi, ungefähr 700km nördlich von Tampere, angekommen. Dort haben wir unsere zwei gemieteten Autos abgeholt und sind erstmal zum Weihnachtsmann ins Santa Claus Village gefahren.
Das ganze kann man sich wie ein kleines, mini Disneyland vorstellen. Nur ohne Micky Maus. Und ohne Achterbahnen. Dafür mit dem Weihnachtsmann und Rentieren und Huskys.

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Die kleinen Häuser kann man mieten. Jedes der Häuschen hatte einen kleinen Weihnachtsbaum vor der Tür stehen.

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Rudolph war natürlich auch da. 🙂
So süß das kleine Dorf auch aussieht, es ist doch eher was für die kleinen Gäste. Alles ist süß dekoriert, man kann an jeder Ecke Schnick-Schnack kaufen und üüüüberall Schlitten fahren und im Schnee spielen. Möchte man aber ein Foto mit dem Weihnachtsmann machen, muss man ca. 40,- zahlen und zwei Stunden Wartezeit mitbringen. Und nur um die Husky Farm betreten zu können, werden 10,- Eintritt verlangt. Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, was das Rentier Schlittenfahren kostet, jedenfalls handelt es sich bei der Schlittenfahrt auch nur um 400m. Wenn ihr also auch einmal in der Nähe seid und dann noch in einen anderen Ort fahrt, dann könnt ihr die ganzen spaßigen Sachen besser dort buchen.
Wir haben unsere Aktivitäten vorher bei anderen Anbietern im Internet gebucht.

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Am Abend fuhren wir weitere 170km in den Norden, nach Levi. Dort haben wir uns ein kleines Appartement gemietet. Am nächsten morgen wurde dann erstmal der Ort erkundet und wir sind sportlich geworden. Skilanglauf stand auf dem Plan!
Und ihr könnt mir eins glauben, ich bin ab und zu sehr faul, aber wenn selbst ich sage, dass das unglaublich Spaß macht, dann macht das Spaß. Ja, nach einiger Zeit wird es anstrengend, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Vor allem wenn man, wie ich, vorher nie auf Skiern stand.

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Und selbst wenn Wintersport nichts für einen ist, so kann man immer noch die Landschaft bei einem Spaziergang genießen. Überall, wirklich überall, lag meterhoch Schnee und alles war friedlich und Weiß.

Ein Punkt stand noch auf der Liste, welchen wir unbedingt abhaken wollten. Und zwar Hundeschlitten fahren. Bei Instagram habe ich ein kurzes Video hochgeladen. Wir haben eine 6km lange Fahrt gebucht und so schön es auch war, ich war froh als wir wieder zurück waren. Es war am Ende einfach so unglaublich kalt das die Hände und Füße nur noch weh taten und die Huskys hatten eine enorme Power, so das man sich schon ziemlich gut festhalten musste, um nicht vom Schlitten zu fallen.

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Kekse haben wir natürlich auch noch gebacken.

Am Abend stand DAS Erlebnis überhaupt an. Polarlichter! Wir hatten einmal das Glück, Polarlichter in Tampere zu sehen, aber verglichen mit den Lichtern in Lapland, waren die Lichter in Tampere nichts. Den ganzen Tag wurde die App beobachtet, um zu sehen wie hoch die Chance war, die Lichter zu sehen. Spät abends fuhren wir dann einen kleinen Berg hoch und staunten nicht schlecht, als wir bereits aus dem Auto die ersten Lichter sahen. Verzeiht mir bitte, dass die Bilder etwas unscharf sind, aber ich hatte kein Stativ dabei und ohne Stativ ist es sehr schwierig, gute Bilder zu machen.

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Das Gefühl ist einfach unbeschreiblich. Die Polarlichter, Nordlichter oder auch Aurora Borealis genannt, tanzten am Himmel und wechselten zwischen Grün und Lila hin- und her.

Am nächsten morgen fuhren wir noch einmal zu derselben Stelle um Bilder von der Landschaft zu machen. Vorher waren wir aber noch auf einem Berg um den Sonnenaufgang, um halb 11!!! zu betrachten.

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Auch wenn wir am Tag nicht viel Tageslicht hatten, haben wir die Zeit gut genutzt und viel gesehen. Morgens um 9 war es noch dunkel, dann wurde es ab 10 Uhr langsam hell und ab ca. 15 Uhr war es dann auch schon wieder dunkel. Ich muss zugeben, dass mich diese Ewige Dunkelheit am Ende schon etwas gestört hat. In Tampere sah es auch nicht anders aus. Die paar Stunden mit Tageslicht habe ich in der Uni verbracht und dann wurde es auch schon wieder dunkel.

Dennoch möchte ich die Zeit nicht missen und würde diese Chance immer wieder nutzen. Ich kann auch wirklich nur jedem empfehlen dasselbe zu tun, wenn man die Möglichkeit hat, für einige Monate ins Ausland zu gehen. Ich habe so viele tolle neue Menschen kennen gelernt und ein völlig anderes Leben, als hier in Deutschland, geführt.

Ich bin gespannt was 2018 für uns alle bereit hält und hoffe das ihr mir und meinem kleinen Blog treu bleiben werdet. 🙂



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