“Kurz und schnell” contra “Lang und langsam”

“Kurz und schnell” contra “Lang und langsam”Kurze, schnelle Einheiten als Alternativen zu den langen Läufen werden ja schon seit längerem als Trainingsempfehlungen ausgegeben wenn die Zeit einmal ein bisschen knapper ist. Unabhängig von der Tatsache, dass abwechslungsreiches Training, mit Aufteilung der einzelnen Trainingszonen entsprechend der gewählten Wettkampfdistanzen, eine grundlegende Basis für ein erfolgreiches Training geben, ist es immer noch das einzelne Individuum welches die Trainingsreize verarbeiten muss.
Und hier gibt es meiner Meinung nach in keinster Weise keine verbindliche Empfehlung die auf jeden einzelnen passt.
Zum einen sind da die gemütlichen Dieselmotoren, welche in einem gleichbleibendem Tempo, schier unglaublich lange Trecken absolvieren können. Und auf der anderen Seite die flotten und leichten Benziner, welche schnell und wendig die kurzen Einheiten in einem rasenden Tempo hinter sich bringen.
Natürlich gibt es auch welche denen beide Bereiche keine Probleme bereiten und die sich überall wohlfühlen. Aber ich gehe einmal davon aus, dass diese die Ausnahmen bilden!

Ich zum Beispiel hasse diese schnellen Einheiten. Ich scheue sie eigentlich wie der Teufel das Weihwasser.
Nicht dass ich damit keinen Spaß habe. Ab und an überkommt es mich auch und ich nehme ein bisschen Fahrt auf. Soweit man von “schnell” hier überhaupt reden kann.
So richtig schnell werde ich nie unterwegs sein. Aber damit habe ich mich ja schon abgefunden.
Man”n” kann halt nicht alles haben im Leben!
Mein Hauptproblem an den schnellen Einheiten ist die körperliche Erschöpfung und die ganzen Wehwehchen die nach solchen Einheiten auftauchen. Hier zwickt und zwackt es, da macht ein Muskel tagelang zu. Ich fühle mich danach immer fix und alle.
Zwar sind meine Erholungswerte, was den Puls betrifft hervorragend, aber die Grunderschöpfung die auftritt ist nicht wegzudiskutieren.

 

Kalenderwoche:Gelaufene Distanz:Gelaufene Zeit:Höhenmeter:∅ Tempo:

11/2011 102,54 Kilometer 11:38:55 Stunden 929 Meter 6:49 min/km

12/2011 38,29 Kilometer 3:47:14 Stunden 201 Meter 5:56 min/km

Kalenderwoche:Geschwindigkeit:∅ HF:Max-HF:Kalorienverbrauch:

11/2011 8,8 km/h 77% 88% 9.862 kcal

12/2011 10,1 km/h 81% 93% 3.766 kcal

Gegenüberstellung der letzten beiden Laufwochen!
Die MTB-Kilometer waren in beiden Wochen von der Intensität und dem Umfang (∅ 90km) in etwa gleich.

 

Da ist schon von den absolvierten Gesamtkilometern ein gewaltiger Unterschied.
Die erste Woche ist mir trotz des hohen Kilometerumfanges und den relativ ordentlichen Höhenmetern sehr gut bekommen. Selbst der relativ anstrengende Arbeitsalltag konnte problemlos absolviert werden. Ich hatte sogar eher das Gefühl, dass mir diese “entspannenden, lockeren Einheiten” entgegenkommen.
Anders ist es diese Woche. Trotz wesentlich weniger Laufkilometer haben mich diese ziemlich angestrengt. Mehr Müdigkeit und muskuläre Probleme haben mich die ganze Woche begleitet. Es war zwar toll mal ein bisschen Gas zu geben, aber es hat reichlich Körner gekostet.

Ich denke das kurze und schnelle Einheiten schon alternative Trainingsmöglichkeiten bieten. Voraussetzung ist aber meines Erachtens eine gewisse Ausdauergrundlage und Erfahrung hinsichtlich des Trainings. Man sollte genau auf seinen Körper hören und die einzelnen Trainingsformen dann abwägen.
Für mich bedeutet ein höheres Tempo ein Potenzieren der Verletzungsanfälligkeit. Außerdem ist die obere Belastungsgrenze in Bezug auf mein Asthma sehr vorsichtig anzugehen. Da kann ein klein bisschen zu viel schon das komplette Aus für die Einheit bedeuten.
Ein ganz wichtiger Faktor ist das zusätzliche Krafttraining und die Gymnastik. Beides sollte eigentlich als Basis jedes Läufers mit in die Trainingsplanung einbezogen werden.
Zu meiner Schande muss ich hier auch ein paar Defizite eingestehen. 

Als Fazit bleibt ganz klar festzuhalten, dass schnelle Einheiten grundsätzlich eine gute Alternative zu den längeren Einheiten darstellen. Wenn die Zeit mal knapp ist kann man hier ein wenig die Spritzigkeit trainieren ohne seine Form gleich zu verlieren.
Ein bisschen Vorsichtiger bin ich da mit der grundlegenden Vorbereitung auf einen Marathon oder länger. Da bringen diese Einheiten relativ wenig. Da muss in erster Linie die Grundlagenausdauer trainiert werden.
Und dies funktioniert nun mal am besten mit den langen, langsamen Einheiten!

Zum Glück,
sagt der alte Diesel! 

 

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