Krawalle in London fordern fünftes Todesopfer

Die Krawalle in London forderten ein fünftes Todesopfer. Ein 68-Jähriger Mann, der ein Feuer vor seiner Türe löschen wollte, wurde dabei von Randalierern angegriffen und mit Pflastersteinen beworfen. Der Mann wurde von den Steinen am Kopf getroffen und trug schwere Verletzungen davon. In der vergangenen Nacht erlag der 68-Jährige seinen Verletzungen. Die Polizei ermittelt wegen Mordes und ist auch im Besitz einesVideos, das den Täter zeigt.

Der Tod des 68-Jährigen, der nicht an den Krawallen beteiligt war, sei eine sinnlose Tötung eines unschuldigen Mannes, so ein Polizeisprecher. Innerhalb von nur einer Woche ist er das fünfte Todesopfer. In der Nacht zum Dienstag starb ein 26-Jähriger im Krankenhaus, nachdem er mit mehreren Schussverletzungen in seinem Auto gefunden wurde. 

Krawalle in London fordern fünftes Todesopfer

Am Dienstag kamen drei Männer ums Leben, die versuchten, eine Tankstelle vor Randalierern zu schützen. Sie wurden von einem Auto überrollt. Die Polizei nahm einen 16-Jährigen fest, der vermutlich den Wagen gefahren hatte. Hunderte Menschen gedachten gestern in Birmingham der drei getöteten Männer.

Die Krawalle auf den Straßen Londons haben schon lange nichts mehr mit dem Tod eines Familienvaters zu tun, der von einem Polizisten erschossen wurde. Vermummte Jugendliche und Kinder gehen auf die Straße, um dort zu randalieren und zu plündern. Geschäfte werden einfach überfallen undkomplett ausgeräumt. Den Besitzern wird oftmals ihre Lebensgrundlage genommen. Ausgeraubt von den eigenen Nachbarn.

Tausende Briten fordern, Randalierern und Plünderern die Sozialhilfe zu streichen und bei den Strafen härter durchzugreifen. Premierminister Cameron macht gewalttätige Straßengangs für die Ausschreitungen verantwortlich und will gezielt und mit voller Härte gegen Gangs vorgehen. Anscheinend ist eine höhere Polizeipräsenz der Grund dafür, dass sich die Krawalle wieder beruhigt haben. Auch am Wochenende will Cameron 16.000 Polizisten auf die Straßen schicken, um für Ruhe zu sorgen.

 


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