Kopf eingeklemmt ins Seitenfenster – täglich mehr rassistische Attacken in Griechenland

rassismus

Ein 22-jähriger Ägypter geht den Bürgersteig entlang. Neben ihm hält ein Auto. Zwei Männer springen heraus, prügeln und treten den jungen Mann ohne jede Kommunikation. Dann klemmen Sie den Kopf des Ägypters ins Seitenfester ihres PKW ein und schleifen den Mann fast einen Kilometer lang mit. So geschehen am vergangenen Wochenende in Nea Manolada auf der griechischen Halbinsel Peloponnes. Inzwischen ist das Opfer ausser Lebensgefahr, ein 35-jähriger Grieche wurde festgenommen, nach dem anderen wird gefahndet.

Die Polizei bestätigt den “rassistischen Hintergrund”. Rund um Nea Manolada gibt es unendlich viele Erdbeerfelder, wo Tausende von Immigranten unter prekären Bedingungen arbeiten und meist unter unzumutbaren Bedingungen hausen. Der 22-jährige Ägypter war einer von ihnen. Nur einer von mehr als 200 rassistischen Überfällen in Griechenland innerhalb der vergangenen acht Wochen. Rechtsextreme und fremdenfeindliche Gruppierungen sorgen für immer mehr Ausländer-Hetze in der Krise und nutzen die Ängste der Bevölkerung aus. Bei den letzten Wahlen im Juni hatte die Nazi-Partei Goldene Morgenröte sieben Prozent der Stimmen geholt.


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