Konzepterarbeitung fürs Theater Karlshorst

Das Theater Karlshorst ist schon recht lange Zeit eine Art "Sorgenkind" unseres Stadtteils. Aufwendig wurde es zuletzt saniert - jedenfalls zu großen Teilen - damit die Schostakowitsch-Musikschule einziehen konnte. Dazu hat sich mit der Trattoria Il Gattopardo ein Restaurant etablieren können. Auch der Stadtplatz vor dem Theater ist nun nahezu vollendet.
Doch ein Problem gibt es. Der Theatersaal, das eigentliche Herzstück der Immobilie, ist nun schon einige Jahre ungenutzt. Eine europaweite Ausschreibung scheiterte, auch eine interessierte Schauspielschule aus dem Friedrichshain wollte dann doch nicht einziehen. Nun gibt es wieder neue Ideen: „Kreativwirtschaftszentrum Theater Karlshorst – Entwicklung eines wirtschaftlich tragfähigen Nutzungs- und Betreiberkonzepts für den Gebäudekomplex Treskowallee / Stolzenfelsstraße“ – so lautet der Titel des Projektes zur Neubelebung des denkmalgeschützten Theaters Karlshorst in Berlin-Lichtenberg. Es wird von der EU gefördert und das Bezirksamt Lichtenberg und die HOWOGE werden laut Pressemitteilung 250.000 € einsetzen, um ein tragfähiges Konzept zur Entwicklung des Standorts zu erstellen und wie es heißt "die ersten Jahre des Betriebs des Kreativwirtschaftszentrums zu begleiten".
Geplant ist, das Theater als Kreativzentrum in Lichtenberg, mit Strahlkraft über den Bezirk hinaus zu etablieren. Es sollen sich Unternehmen aus der Kunst- und Kulturszene und damit verbundene Handwerksbetriebe ansiedeln. Der große Saal würde dann nach Vorgaben das Betreibers mit Mitteln der Howoge umgebaut werden.
Um das ganze Projekt zu begleiten wird ein Beirat aus Kunst- und Theaterschaffenden, Kulturmarketingfachleuten und Wirtschaftsexperten berufen, die ihre SachKenntnisse und ihre Erfahrungen einbringen sollen.