Kommentar


„Der Mensch als selbsternannter Gott der Erde regiert nach Lust und Laune. Wie heißt es so schön: Friede, Freude, Eierkuchen. Weit gefehlt. Krampfhaft nimmt man seine höchsten Ziele in Angriff. Eine Friedenskonferenz jagt die andere. Beschlüsse werden gefasst, Verurteilungen vollzogen, Zusammenschlüsse und Verträge unterschrieben, auch gebrochen, Sanktionen und Boykotte verhängt, usw. Das Ergebnis: immer wieder Krieg, Krieg auf allen Kontinenten, im Kleinen und im Großen. Der Schutz des Lebens, auch ungeborenes, wurde längst geopfert. Religionen werden missbraucht, Flüchtlingsdramen spielen sich vor den Augen der Weltöffentlichkeit ab, ebenso Hungersnöte und daraus resultierende Sterblichkeitsraten der Kleinen und Schwachen. Möglichkeiten, all dem zu begegnen, sind keine Mangelware. Doch wo bleibt das Handeln? Welche Mächte sind hier am Werk?

Finanzblasen platzen, Rettungsschirme haben Löcher, die Schere zwischen arm und reich driftet unaufhaltsam auseinander, die Bevölkerungen werden gespalten, die Toleranzfähigkeit sinkt, die Verführbarkeit steigt und daran haben auch die Medien ihren Anteil. Schon in den Achtzigern hat der Journalist Peter Hahne ein Buch mit dem Titel geschrieben: „Die Macht der Manipulation“ und der Bursche ist vom Fach. Manche Argumentationslogik soll sich bei uns eingraben, vielfältig und laut, damit man die oft richtigen Gegenargumente nicht ohne Hörgerät wahrnimmt, aber bitte nicht auf Kosten des Gesundheitswesens. Man könnte den Irrsinn fortschreiben, aber lassen wir das.

Leider stürzen viel zu wenig Lügengebäude ein. Schlussendlich scheitert das menschliche Vorhaben an mangelnder Achtung vor Schöpfer und Schöpfung. Und mittlerweile frage ich mich, auf welchen Wegen selbst Vertreter von Glaubensgemeinschaften galoppieren. Was bedeutet den Mitglieder(innen) noch das C im Parteinamen. Schauen wir mal auf unsere Kanzlerin und die Verteidigungsministerin, unsere lieben Pfarrerstöchter, oder unseren Bundespräsidenten, den ehemaligen Theologen. Wie steht es um die Personen im Spagat zwischen Politik und Kirchensynode, etc., wie Fr. Göring-Eckhardt, usw. und so fort. Letztendlich kann man bekennen was man will, entscheidend ist die Lebenswirklichkeit. Für mich ist schon verständlich, das viele Menschen zwischen Institutionen und gelebten Glauben unterscheiden.

Egal ob Kirchenmitglied oder Andersdenkende(r), Denkfabrik, oder Fußvolk, ohne Wertegemeinschaft bleiben Grundbedürfnisse auf der Strecke, für jung und alt. Aussöhnen statt ausgrenzen, die Welt gehört uns allen! Weg mit den Checkpoints auf unseren Straßen und in unseren Köpfen!

Dennoch werden Unterschiede bleiben und nicht eins zum anderen passen. Auch damit kann und muss man leben. Die herrschende Klasse kann nicht mal soeben auf unserem Globus Staatsform, Kultur, Religionsfreiheit und Toleranz etc. von A nach B importieren, ebenso wenig sollten wir hier eigene Werte opfern, dennoch Vielfalt zulassen. Aus leidvollen Erfahrungen der Vergangenheit kann man lernen, damit es am Ende nicht trostloser aussieht als vorher. Auch unsere Vorstellungen sind gescheitert. In Bomben stecken keine Demokratie und keine Nächstenliebe. Der Krieg im Irak hat mehr Opfer produziert, als es der Diktator zuvor je vermochte. Was unternimmt die westliche Welt gegen menschliche Trophäen aus Kriegsgebieten? Sie reichen den Amis nicht. In Foltergefängnissen prügelt man den Rest an Würde tot. Unrecht ist überall, nicht nur auf der anderen Seite. Und dann wundern wir uns über den sich verbreitenden Terror? Die Eigenständigkeit und Selbstbestimmung jedes Volkes sollten wir genauso schätzen wie fremde Rohstoffe.

Der Mensch wurde in die Freiheit berufen und wie geht er damit um? Man fliegt zum Mond, aber die Erde wird uns fremd. Als falsch verstandene Erlösung gelten heute Hochmut, Arroganz, Macht und Gier. Alles was man unternimmt und an Arbeiten unter der Sonne vorantreibt, bleibt ein Haschen nach Wind. Machen wir uns unsere Gedanken, die sind doch frei. Erwachet, oder der letzte macht das Licht aus!“

by Lucky


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