Kolumbiens Karibikküste – El Paraiso!

Kristallblaues Wasser, eine bunte Unterwasserwelt, Traumstrände und Sonne satt. So ziemlich jeder kennt die Karibik, und so ziemlich jeder weiß auch, was einen dort erwartet. Hätte mir jemand in Australien gesagt, dass ich irgendwann im nächsten Jahr an der Karibik lande, in der Hängematte schaukle und meinen Tauchschein mache, hätte ich ihn für verrückt erklärt.

Die schönste Kolonialstadt der Welt!

Wow, das ist mal ne Ansage. Mit Flip Flops, Sonnenhut und Kamera bewaffnet schlendere ich durch die belebten Gassen Cartagenas. Eine Küstenstadt im Norden Kolumbiens. Frischgepresste Fruchtsäfte, Pferdekutschen, Hutverkäufer, Tänzer und Touristen prägen das Bild der Stadt. Die Häuser erstrahlen in bunten Farben, die Meeresbrise weht einem durch die Haare und plötzlich fühlt man sich als wäre man tatsächlich an der Karibikküste. Wow. Als Besucher der Stadt sollte man auf keinen Fall einen Spaziergang auf der Stadtmauer während des Sonnenuntergangs verpassen!

Cartagena Fisheye

Cartagena

Cartagena

Cartagena

Cartagena

Im Hostel lerne ich Yoona kennen und gemeinsam beschließen wir, die Stadt erstmal zu verlassen und für die nächsten paar Tage das Strandleben zu genießen. Mit Daypack, kleinen Snacks und sonst nix geht es an den Playa Blanca. Oh mein Gott! Ich setze meinen nackten Fuß in den Sand, laufe ein kleines Stück und nähere mich dem Ozean. Ich bin begeistert! Wie lange habe ich seit meiner Reise durch Südamerika auf diesen Moment gewartet. Traumstrand! Punkt! Ich bin genug gewandert, hab die Trekkingschuhe in letzter Zeit zu oft geschnürt und bin halb deprimiert ausm Hostelzimmer gekrochen weil mich der Regen in den letzten Wochen echt genervt hat. Vergessen wir das! Ich bin Robinson Crusoe, ich habe nix außer meiner Badehose und ein paar Kröten in der Tasche. Geschlafen wird auf einer Hängematte für umgerechnet 3€ pro Nacht und gegessen wird frisch gefangener Fisch. Boom! Life is better in boardshorts!

Playa Blanca

Playa Blanca

Playa Blanca

Playa Blanca

Playa Blanca

Playa Blanca

Die beste Weise, Fische zu beobachten, besteht darin, selber zum Fisch zu werden. – Jacques-Yves Cousteau

Zugegeben, ich war nie der große Fischebeobachter. In Australien habe ich die Schönheit der Unterwasserwelt auf einigen Schnorchelausflügen kennengelernt. Tauchen stand für mich nie wirklich zur Debatte, denn eine vorangegangene Mittelohr-OP und der ausdrückliche Rat des Hausarztes auf keinen Fall unter Wasser zu gehen machten mir eigentlich einen Strich durch die Rechnung. Nicht mit mir. Ich bin zu heiß darauf, will sehen was da unten so spektakulär sein soll. Ich bin in Taganga – Karibikküste – billigster Tauchschein der Welt – 250€ für den Open Water Kurs mit 6 Tauchgängen. Aus Zig Tauchschulen entscheide ich mich für die private Schule von Reto Müller, super Adresse!

Ich ziehe die Schwimmflossen an, mache meinen BCD startklar und springe mit eingestecktem Mundstück in den Pool. Der erste Tauchgang verläuft super. Mein Ohr spielt mit. Ich kann ins Meer. Mit dem Schnellboot düsen wir zum zweiten Tauchspot – Punta Aguja auf 12 Metern Tiefe. Nach knapp 50 Minuten steige ich zurück ins Boot, mein erster richtiger Tauchgang war ein voller Erfolg. Keine Probleme mit dem Druck, ich bewege mich gut unter Wasser und hab einige schöne Fische gesehen. Das geilste ist aber nicht die Unterwasserwelt, denn davon hab ich in Australien Besseres gesehen. Den Kick gibt dieses Spiel unter Wasser, ich atme aus und verliere an Höhe, ich atme ein und steige langsam auf. Ich puste etwas Luft in meinen BCD, atme in kurzen Zügen ein und aus und schwebe förmlich. Wahnsinn. Die nächsten Tauchgänge absolviere ich auch ohne Probleme, den obligatorischen Theorietest bestehe ich und kann mich ab sofort ‚Certified Open Water Diver‘ nennen und in so ziemlich jedem Ozean der Welt tauchen! Ich bin absolut froh, diese Chance genutzt zu haben, denn nebenbei hab ich auch noch Leute kennengelernt, mit denen es sich lohnt die Küste Kolumbiens zu erkunden!

Taganga Dive

Taganga Dive

Tauchschein Open Water

Taganga Dive
Taganga Dive
Taganga Dive

5-Sterne-Deluxe-Karibik

Das Salzwasser vom Körper gespült, den Taucherschein ins Portmonee gesteckt und noch ein letztes Mal den extrem leckeren Fisch verspeist den es in Taganga für einen Hammerpreis von gerade einmal 2€ gibt, geht es in den Bus Richtung Santa Marta. Santa Marta ist eine etwas größere Stadt an der Karibikküste Kolumbiens und hat nicht sonderlich viel zu bieten außer ein paar schicke, wirklich günstige Hostels mit Pool und Sterneblick vom Rooftop.

Das eigentliche Highlight findet man ein wenig abseits der Stadt: Der Tayrona National Park! Eins Vorweg: Dieser Nationalpark landet auf Anhieb in der Top3 meiner bisher besuchten Nationalparks. Um die Liste zu vervollständigen:

1. Karijini Nationalpark Western Australia

Karijini National Park

Karijini National Park

2. Gunung Rinjani National Park

Gunung Rinjani National Park

Gunung Rinjani National Park

3. Tayrona Nationalpark Kolumbien

Tayrona National Park

Tayrona National Park

Tayrona

Tayrona

Mit kleinen Notreserven ala Wasser und Schokokeks bewaffnet steige ich mit Santiago (Argentinier) in den Bus, der uns direkt zum Eingang des Nationalparks befördert. Schon auf den ersten Metern kriege ich meinen Mund nicht mehr zu. Riesige Palmen, saubere Grünflächen und traumhafte Ausblicke alle paar Meter! Ich hab zum ersten Mal richtig das Gefühl, in der Karibik angekommen zu sein. So stelle ich mir das vor. Ziel des ersten Tages ist ein Campingplatz am anderen Ende des Nationalparks.

Auf meiner Reise durch die verschiedendsten exotischen Länder habe ich einige Traumstrände gesehen, sowas wie hier aber noch nicht. Das ist die absolute Traumkulisse, Postkartenmotiv!

Tayrona Nationalpark

Sonnenaufgang im Paradies

Sonnenaufgang im Paradies

Leute, ich meine es nur gut wenn ich sage: Wer diesen Nationalpark auf seiner Reise durch Kolumbien nicht besucht, verpasst den schönsten Teil des Landes. Also bitte tut mir den Gefallen und guckt euch das an! Ich für meinen Teil bin einfach nur sprachlos und begeistert.

Chill doch mal!

Natürlich nicht! Kolumbiens Küste hat noch einiges mehr zu bieten als Tauchen, Wandern und nen bissel durch die Stadt schlendern. Ihr wollt einfach mal die Füße hochlegen, den harten Backpackeralltag vergessen, eure müden Gehirnzellen mit diesem grünen Zeug, was es hier an jeder Ecke gibt, noch müder machen und zur Feier des Tages nen leckeren Long-Island am Strand schlürfen ohne dass alle paar Sekunden nen Auto hupt oder sonstige unnatürliche Geräusche euch einfach nur abstressen? Dann auf nach Palomino!

Palomino ist, und das sage ich weil ich es wirklich meine, der schönste, gechillteste und lässigste Ort Südamerikas. Eigentlich halte ich es an keinem Ort länger als 2-3 Tage aus. Palomino zieht mich aber direkt in seinen Bann. Ich genieße die Ruhe, die nächtlichen Fotostreifzüge auf der Suche nach dem perfekten Milchstraßenbild, die lockeren Einheimischen und die Raggae-Musik.

Palomino Sterne
PALOMINO
Palomino Sonnenuntergang

PALOMINO PALOMINO PALOMINO PALOMINO PALOMINO PALOMINO


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