Kochen mit COCA-COLA - + + + Hamburger Koch-Event ++ Koch Patrick Voeltz ++ Wasser-Sommelier Arno Steguweit + + +

Kochen mit Coca-Cola 25

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Coca-Cola – Ende Juli ´17 habe ich euch über die Geschichte von Coca-Cola berichtet und einige interessante Fakten zur Entstehung, zum Werdegang, Wasserverbrauch und der Nachhaltigkeit von Coca-Cola aufgezählt. Schon im 1. Artikel über Coca-Cola, habe ich angekündigt, dass ich künftig mehr mit Coca-Cola zu tun haben werde – mal abgesehen, von meiner mehr als mein halbes Leben anhaltenden Coke light- und Coke zero-Liebe. Nun war´s so weit und ich war als Gast und Moderatorin auf dem Coca-Cola Kochevent in Hamburg. Vor Ort waren neben der Coca-Cola Crew diverse Kollegen, Journalisten und Blogger sowie der Koch und Hamburger Restaurantbetreiber („Das weiße Haus“) Patrick Voeltz, wie auch Europas erster Wasser Sommelier Arno Steguweit. Fokus war ein tolles Menü, welches teilweise mit Coca-Cola gekocht wurde. Ganz bewusst jedoch lag der Fokus nicht nur auf dem Allrounder in der Flasche. Seht selbst…

Kochen mit Coca-Cola! – aber klar doch!

Kochen mit Coca-Cola an sich ist nicht neu. Schon vor vielen Jahren tauchten mehr und mehr Rezepte auf, wofür sich die Coca-Cola gut verwenden lässt. Ja, wir wissen alle, nicht alle Ideen hatten zwingend etwas mit einer eingeschalteten Herdplatte zu tun und so mancherlei skurrile Ideen landeten im Netz. Am besten – unumstritten – schmeckt die Coca-Cola in all ihren Varianten im Glas. Genauso gekonnt kann sie aber auch beim Kochen eingesetzt werden. Wichtig ist es dafür, überhaupt zu verstehen, was in der Coca-Cola drin ist, warum man die Coke light und Coke zero sugar im Gegensatz zur Coca-Cola classic und Coca-Cola life, niemals erhitzen sollte und warum eigentlich alles mit Coca-Cola ein bisschen besser schmeckt.

Kochen mit Coca-Cola 2

#KochenMitCoke – Los geht´s!

Da Coca-Cola der weltweit größte Getränkehersteller ist, wird´s natürlich im Umkehrschluss auch in den Töpfen, Backformen, Gläsern und Küchen nie fad, denn verwenden kann man eine ganze Menge der Produkte zum Kochen, Mixen und Backen. Von den legendären Fanta-Muffins oder auch dem köstlichen Coca-Cola Kuchen, über diverse Grillrezepte mit Coca-Cola, bis hin zu diversen Mixgetränken, wie zum Beispiel dem Strawberry Caipiroska oder auch einer Chilly Coke ist einiges möglich. Auch eigens für die noch recht neue Coca-Cola life wurde einiges an Rezepturen entwickelt und ausprobiert sowie sogar ein Coca-Cola life Blogger Event ins Leben gerufen. Dass sich auch aktuelle Food-Trends gekonnt und kreativ mit Coca-Cola umsetzen lassen, hat das Hamburger Kochevent #KochenMitCoke gezeigt. Bei diesem Event fokussierten wir uns allerdings gezielt auf die klassisches Coca-Cola classic und es galt erst einmal zu verstehen, was dahinter steckt.

Coca-Cola und Coke zero sugar im Vergleich, Inhaltsstoffe und Co.

Vergleicht man eine Coca-Cola classic mit einer Coke zero sugar fällt eines gleich auf: 89% Wassergehalt bei der klassischen, 99% Wassergehalt bei der zero sugar-Variante. Beim Erhitzen kann da also jeweils nicht viel übrig bleiben. Geht´s zum Vergleich des Zuckergehaltes, treffen 10,6% (bei einer 0,2l-Coca-Cola classic Flasche) auf 0% (bei der Coke zero sugar-Variante). Das ist zugleich auch die Antwort, warum ihr mit Coca-Cola classic kochen könnt, mit der Coke zero sugar aber nicht. Logisch! Bei einer Coke light oder Coke zero sugar bleibt schlicht weg nichts nach der Erhitzung über, da der süße Geschmack in den beiden Varianten lediglich einigen Milligramm Süßstoffen (Aspartam) und Acesulfam-K – eine andere Sorte der Süßstoffe – zu verdanken ist. Kocht ihr eine Coke light oder zero sugar runter, habt ihr irgendwann einfach nur noch einen leeren Topf. Anders bei der Coca-Cola classic und auch der „grünen“ Coke life, welche durch ihren Zuckergehalt ideal zum Kochen verwendet werden kann und für eine Gewisse Süße bei Saucen, Marinaden und Co. sorgt. Die Zutaten Zuckerkulör (ein Farbstoff, der in zahlreichen Lebensmitteln und Getränken verwendet wird und für die charakteristische Farbe in der Coca-Cola sorgt), Kohlensäure, Phosphorsäure (für den nötigen „Spritz“ in der Flasche), Pflanzenextrakte (- die für den bekannten Geschmack sorgen) und Koffein teilen sich alle Coca-Cola Variationen. Falls euch übrigens jemand auf den Zeiger geht mit „Trink nicht so viel Cola. Da ist so viel Koffein drin!“, da könnt ihr direkt kontern mit: „…aber immer noch 3 mal weniger als in einer 200ml Tasse voll Kaffee!“. Genau so ist es nämlich. Wer sich also am Herd gerne mit Coca-Cola versuchen möchte, greift im Regal nach der Coca-Cola classic oder auch der Coca-Cola life.

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Der Aperitif: ViO BiO LiMO „Limette-Gurke“

Wer hingegen bei der Coke light und Coke zero sugar das Wort „Aspartam“ liest und gleich in Schockstarre verfällt  – ich kann euch beruhigen. Aspartam wurde in mehr als 200 unabhängigen Studien als unbedenklich eingestuft. Die wenigsten wissen, das Aspartam aus zwei Aminosäuren besteht, welche ein natürlicher Bestandteil von Milch, Fleisch und Fisch sind und dass es seit mehr als 30 Jahren in Getränken, Milchprodukten, Tafelsüßstoffen, Süßwaren und vielem mehr eingesetzt wird. Wer sich also halbwegs menschlich ernährt, der ist damit x-fach in Berührung gekommen. 🙂 Als kleiner Vergleich: Um die erlaubte Tagesmenge von Aspartam zu erreichen, müsste ein 60 Kilo schwerer Mensch 280 Süssstofftabletten oder 20 Dosen Light-Getränke pro Tag zu sich nehmen – und das ein Leben lang! Aspartam kann von jedem bedenkenlos verzehrt werden und ich tue dies auch schon seit über 15 Jahren in Form von Coke light und zero (jetzt: zero sugar). Dazu kommt, dass Aspartam Zucker in allen Getränken vollständig ersetzen kann. Mythen wie „Karies durch Aspartam“, „Heißhunger Attacken durch Aspartam“ oder ähnliches, ist alles Blödsinn. Nochmal: Zugleich ist diese Zuckerfreiheit auch der Grund, warum nicht mit ihr gekocht werden kann. Aspartam zerkocht sich, es bleibt das pure „nichts“ übrig, und das schmeckt einfach nicht. 🙂

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Die Summer-Bowl – natürlich mit Coke zero sugar dazu

Ran an die Töpfe – wir kochen mit Coca-Cola

Zurück zum Wesentlichen. Es wurde also gekocht. Drei Gänge gab es, welche sich alle samt eine Eigenschaft teilen: Selbst ich kann sie zu Hause nachkochen. 😉 Zugleich griff das Menü von Patrick Voeltz gekonnt den aktuellen Bowl-Trend auf und zeigte, wie leicht ein feines Menü gezaubert werden kann. Als Einstieg gab es eine „Bowl heiß & kalt“ mit gebackener Black Tiger Prawn, gebackenem grünen Spargel in Tempura auf Spicy Mango-Gurken-Tatar mit Erdnüssen und Yakitori Sauce. Köstlich und ziemlich fix zubereitet. Das Highlight – geschmacklich, als auch auf den Fokus des Nachmittags bezogen – war die Yakitori-Sauce. Dafür nehmt ihr euch einfach Zitronengras, 500 ml Weißwein, 250 ml Sojasauce, nach Bedarf Saucenbinder und 500 ml Coca-Cola. Mischt das leicht mit einem Fleischhammer angeklopfte Zitronengras mit dem Wein und reduziert das Ganze auf die Hälfte herunter. Den halben Liter Coca-Cola classic lasst ihr parallel auf ein Viertel reduzieren. Beide Reduktionen vermengt ihr, in dem ihr die Weißweinreduktion durch ein feines Sieb passiert und mit der Sojasauce vermengt. Im Anschluss nach Bedarf mit Saucenbinder abbinden – fertig war die perfekte Yakitori Sauce mit einer leichten Coca-Cola Note. Ein Rezept, das ich definitiv nachkochen werde.

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Das Dessert bei #KochenMitCoke

Das Hauptgericht war eine leichte „Summer Bowl“ in Form einer asiatischen mit Gemüse, Tofu, Thunfisch und/oder Rindfleisch angereicherten Bowl. Bei dem Gericht kam keine Coca-Cola zum Einsatz, viel mehr bedienten sich alle an dem gefüllten Kühlschrank, welcher auch meinen neuen und absoluten Favoriten enthielt: Die ViO BiO LiMO „Gurke-Limette“ – ich könnte mich baden darin! Die Bowl selbst könnt ihr euch gerne selbst nachkochen, bzw. euch die Rezepte herunterladen. Wichtig ist, dass ihr frische und saisonale Zutaten nehmt, diese am besten erst kurz vor dem Kochen aufschneidet und euch euren (Asia)Fond, womit ihr die Bowl dann nach Belieben auffüllen könnt, selbst herstellt. Den Abschluss bildete eine „Avocado Tarte“ mit Himbeercoulis und Green Tea Eis. Das Tolle neben dem guten Geschmack war an dem Dessert, dass es nicht in den Ofen muss, sprich eigentlich überall zubereitet werden kann. Dazu tranken wir einen Chaqwa Espresso, die eigene Kaffee-Marke von Coca-Cola, was auch die Wenigsten wissen. Es wurde gekocht, abgeschmeckt, vermengt, geknipst, verkostet und genossen. Ganz bewusst schrie nicht jeder Gang „Coca-Cola!“, sondern es wurde auf entspannte Art und Weise gezeigt, dass man tolle Gerichte mit Coca-Cola zaubern kann. (Genau genommen wurde sogar auf eine Menge an Zucker verzichtet, da in die Yakitori-Sauce ansonsten wesentlich mehr purer Zucker gehört hätte. Durch die Süße der Coca-Cola genügte aber die verwendete Menge von 500ml ohne zusätzliche Zuckerzugabe.)

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Da wird geknipst wie wild…

Spannend war auch der kleine Vortrag in Sachen Wasser von Europas ersten Wasser Sommelier Arno Steguweit. Wasser ist nicht gleich Wasser und auch bei ViO und Apollinaris gibt es diverse Unterschiede. Still und Spritzig (oder leise und laut, wie es neuerdings heißt), sind da nur die geringsten Unterschiede. Eine Rolle spielt natürlich auch die Trinktemperatur, der jeweilige pH-Wert und vieles mehr. Als Tipp bekamen wir den Denkanstoß mit, möglichst auf Wasser aus der Leitung zu verzichten, da aus diesem niemals all die Bakterien gefiltert sein können oder sind, wie es bei Mineralwasser aus der Flasche der Fall ist. Achtet mal bei den nächsten vermeintlich „einfach nur stillen“ Wässern auf den kleinen aber feinen Unterschied.

Was ich für mich mitgenommen habe

Als erstes mal, dass ich sehr froh bin, dass mir keiner von euch die Coke zero sugar zum Kochen wegkauft. 😉 Außerdem habe ich wieder einmal mehr Lust bekommen, experimentierfreudig zu sein und vielleicht doch einmal zu einer regulären Flasche Coca-Cola classic zu greifen. Die Sauce hat mich geschmacklich sehr begeistert und durch den flexiblen Einsatz – wir bekamen noch einen kleinen (nicht geplanten) Zwischengang, bestehend aus mit Yakitorisauce mariniertem Thunfisch –  ist das Rezept ein echter Allrounder. Einen Wok für die ersten eigenen Kochversuche habe ich mir schon angeschafft. Dazu entdeckte ich einige neue Limo-Sorten (ViO BiO LiMO) für mich neu und auch der Chaqwa-Kaffee konnte punkten. Auf der Website von Coca-Cola findet ihr außerdem noch zahlreiche andere Rezepte und Ideen. (Falls ihr die Rezepte nach macht, lasst es mich auf Instagram mit dem #KochenMitCoke wissen!)

+ + + Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Coca-Cola Deutschland. Vielen Dank! + + +

Details und Fakten

Website von Coca-Cola
#KochenMitCoke | Rezept Download

Bilder:

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