Klavierstück, Mixing und Mastering

Das Mixing vom Klavierstück habe ich heute abgeschlossen.
Das Endergebnis habe ich auch schon als Mixdown exportiert.
Und zwar einmal  in 16-Bit-Auflösung zum Vorabhören und dann noch in 24-Bit-Auf­lösung für das Mastern.
Dabei habe ich aber auch schon den Unterschied zwischen beiden Fassungen gehört.
Die 24-Bit-Version ist sehr viel klarer und nuancierter im Gesamteindruck.
Das finde ich wirklich verblüffend.
In der Regel habe ich alle meine Musikstücke bisher nur in 16-Bit-Auflösung erstellt, weil ich ja sowieso vorhatte, sie auf CD zu brennen. Daher hatte ich die größere Auf­lö­sung auch nie erwogen, zumal ja dabei auch viel mehr Speicherplatz benötigt wird. Und das war bei meinen Systemen auch immer ein Problem.
Meine Erfahrung mit der 24-Bit-Auflösung stammt zudem noch aus einer ge­wis­ser­maßen 'archaischen' Zeit, als ich den Windows 98-Computer mit seiner für damalige Verhältnisse Riesenfestplatte mit 8 GB bekam.
Bei den Programmen, die ich damals hatte, kamen bei 24 Bit immer sehr viel Stör­ge­räusche und Rauschen auf die Musikstücke. Daher hatte ich die Versuche damit ziemlich bald aufgegeben.
Aber inzwischen sind ja auch ganze Computer- und System-Generationen vergangen. Von Störgeräuschen oder Rauschen hört man da heute nichts mehr.
Darauf bin ich aber erst jetzt gekommen, nachdem ich mich näher mit Mixing und Ma­stering befasse.
Und jetzt bin ich direkt begeistert davon.^^
Jetzt beginnt der nächste Schritt der Produktion, nämlich das Mastern.
Da bin ich auch gespannt, was mich da erwartet.
An der Dynamik werde ich sicher nicht viel verändern, denn bei orchestralen Stücken ist das Vereinheitlichen der Lautstärke gerade nicht gefragt.
Aber bei den Frequenzbereichen lässt sich sicher etwas verbessern, um die 'Lautheit', bzw. den Eindruck der Lautstärke anzuheben.
Vieles dafür ist bereits im Mixing bei den einzelnen Spuren vorbereitet, was ja als Vor­ge­hens­weise auch richtig ist, wie ich inzwischen gelernt habe.
Jetzt geht es um den Feinschliff der Aufbereitung für z.B. die Plattformen, welche ge­setz­liche Vorgaben für die Lautheit (vereinfacht und verkürzt gesagt 'Lautstärke') einhalten müssen.
Das erste Projekt dafür habe ich am Abend auch bereits angelegt.
.....
In Verbindung mit dem Begriff der >>>Lautheit<<< gibt es einen interessanten Aspekt.
Früher gab es im Fernsehen bei Werbeeinblendungen immer das Problem, dass die Wer­bung in der Lautstärke fürchterlich rausknallte.
Irgendwann hörte das dann auf, dass der Unterschied zu den angrenzenden Filmteilen oder Beiträgen so krass war.
Das lag daran, dass ein >>>Regelwerk<<< für die Lautheit eingeführt wurde, was die Tonsteuerung von Hör- und Fernsehprogrammen definiert.
Heute werden den Plattformen, die Musiken veröffentlichen oder streamen, Vorgaben ge­macht, was der maximale Wert der Lautheit sein darf, was ja auch sinnvoll ist, damit der Hörer nicht ständig die Lautstärke an seinem Gerät anpassen muss."A blog a day keeps the blogger to stay." ^^ (Tamaro)

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