Kirtahutschn


Gestern wurde in Bayern Kirchweih gefeiert, nachmittags hab ich mich mit der Kamera ausgestattet auf einen ausgiebigsten Spaziergang begeben. Durchs Dorf und rundrum auf die großen Bauernhöfe, denn ich war auf der Suche nach einem speziellen Bildmotiv: einer „Kirtahutschn“. Übersetzt heißt Hutschn soviel wie Schaukeln, Kirta ist bairisch für Kirchweih. Dahinter versteckt sich keine gewöhnliche Schaukel, die Bauern haben auf ihren Höfen alljährlich am Kirchweihtag ein laaanges, stabiles Brett aufgehängt, meistens an Ketten. Und zwar unter einem Vordach oder in einer Halle, so dass es weit und hoch hin- und herschwingen kann.

Da setzt man sich nicht wie auf eine Schaukel drauf, sondern breitbeinig, ein Kind, Teenager oder Erwachsener hinter dem anderen, jeder hält sich am Vordermann fest. Im Idealfall ist das ganze Brett besetzt, sonst wirds eine rutschige Angelegenheit. Der Erste und der Letzte sind teilweise „etwas eingeengt“ … Meine Hoffnung war, dass ich gestern ein paar strahlende Kids aufs Bild bekomme. Nur leider, ringsrum Fehlanzeige. So hätte mein Bild aussehen können – oder die Version für Schisser wie mich, mit Sicherung 😉

Mein Vater hat übrigens viele Jahre lang eine Kirtahutschn unters Vordach gebaut. Als kleines Kind hatte ich – eh klar – Schiss und bin maximalst mal eine kurze Runde mitgehutscht. Nicht so meine Schwester, die war der wilde Chef, höher, weiter, immer weiter. Später fand ichs dann aber auch supertoll und besonders, weil ja nur einmal im Jahr.


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