Kiahkemma – Almabtriebe in Südtirol

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Bildrechte: Mag. Alban Egger/Shutterstock.com

Südtirols Schafe, Kühe und Ziegen leben während des Sommers auf der Alm und erst im Herbst geht es wieder zurück ins Tal. Zwischen Kiahkemma (Kuhheimkehr) und Schafschnoad (Ankunft der Schafe) wird jeder Almabtrieb groß gefeiert.

Geschmückt geht´s Richtung Tal
Die besten Milchkühe sind dafür mit kunstvoll verzierten Kränzen behängt, die gesunden Kälber mit frischen Blumen verschönert und die Schafe farblich markiert.
Wer von den Schaulustigen, die den Weg säumen, die Leitkuh mit dem von Hand gefertigten Kopfschmuck dann als erster entdeckt, ruft laut „Da kommen sie“ und alle Blicke wandern Richtung Berghang. Aber nicht nur die Kranzkuh ist prächtig geschmückt, auch die übrigen sind mit Blumen und federkielbestickten Riemen bestückt, an denen Glocken den Takt läuten. Die Senner, Hirten und Hütermädchen putzen sich ebenfalls heraus und tragen Lederhosen, Dirndl und Trachten.

Verlockend sind die kulinarischen Spezialitäten, die es mancherorts nur einmal jährlich, am Tag des Almabtriebs gibt, so wie etwa die typischen Ahrntaler Topfnudeln. Im Tal werden die Tiere schließlich mit Blasmusik und Applaus willkommen geheißen und ziehen durch die Dörfer in ihr Winterquartier, den warmen Stall.

Der größte Almabtrieb Südtirols findet in Meransen und in diesem Jahr am 27. September 2014 statt. Er lockt jährlich tausende Einheimische und Gäste an, die am Wegrand das bunte Treiben beobachten, mitlaufen, Fotoapparate klicken lassen und nach dem Umzug das Meranser Bauernfest besuchen.


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