Keine Pflicht zur Übersetzung von Arbeitsverträgen

Selbst wenn das Einstellungsgespräch in der Muttersprache eines ausländischen Bewerbers geführt wurde, ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, den Arbeitsvertrag in die Muttersprache des Mitarbeiters zu übersetzen. Entgeht dem Beschäftigten wegen einer Verfallsklausel Arbeitslohn, geht das zu dessen Lasten. Das entschied das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (Az.: 11 Sa 569/11), und wies mit seinem Urteil die Zahlungsklage des Arbeitnehmers ab. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache ließ es jedoch die Revision zum Bundesarbeitsgericht in Erfurt zu. Die Arbeitsrichter werteten die Argumente des Kläger, er habe den Arbeitsvertrag nicht verstanden, als unerheblich zurück. Es sei seine persönliche Angelegenheit, sich um die Übersetzung zu kümmern, um keine Nachteile zu erleiden. Nach Auffassung des Gerichts ergibt sich keine besondere Fürsorgepflicht des Arbeitgebers, die sprachlichen Defizite von Mitarbeitern auszugleichen.


wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
internal_server_error WordPress › Fehler
wallpaper-1019588
Kleinen Garten gestalten: 8 Tipps für große Wirkung
wallpaper-1019588
Dein Zuhause in der Hand: Die neuesten Smart Home via Smartphone Trends
wallpaper-1019588
Tiefengrund oder Haftgrund: Welcher Untergrund braucht was?