Kärnten ist unser Palästina

Kärnten ist unser Palästina
Kärnten ist unser Palästina

Mein Interesse an den Detailfragen der wieder einmal gescheiterten Verhandlungen (siehe auch: http://sprechstunde.meinblog.at/?blogId=34956) zwischen den diversen Parteien und Volksgruppenvertretern schwindet zunehmend, was nicht zuletzt mit meinem Unverständnis einer völkischen, rassischen oder was auch immer Zugehörigkeit zu tun haben wird.

Einer Auseinandersetzung zwischen den Anhängern von "Villacher" und "Schleppe" Bier kann ich folgen und darüber auch als Nicht-ständig-Bier-Trinker eine persönliche Position entwickeln. Der Geschmack unterscheidet sich wirklich, aber die Ausscheidung der beiden über einen Deutsch-Kärntner oder Slowenisch-Kärntner Harntrakt bleibt für mich ununterscheidbar!

Was sich mir aufdrängt ist die Frage, womit sich die Kärntner denn beschäftigen würden, gäbe es nicht für beide (?) Seiten die "Ortstafel" als Sinn- oder besser Unsinn stiftendes Thema. 
Schulden?, Buberlpartei?, Hypo-Alpe-Adria?, Skandale im Klagenfurter Spital?, ....

Das erinnert an das Drama-Duett  "Nec tecum possum vivere nec sine te.
(Ich kann weder mit dir noch ohne dich leben.) längst vergangener Lateinstunden und einen anderen jahrzehntelangen Konflikt, eben den in Palästina.

In Wahrheit geht es um die Existenzberechtigung der Konfliktparteien und nicht um den Konflikt an sich.

Solange das die betroffenen Menschen beidseits des Grabens nicht wahr haben wollen und ihre Vertreter in die Wüste schicken, solange wird sich nichts ändern.

Hätten wir etwas mehr Humor, hätten wir schon längst an Wiens Stadtgrenzen, statt der blöden "Wien ist anders" Plakate, multi-linguale Ortstafeln aller Minoritäten, die mindestens 5% der Wiener Bevölkerung ausmachen ... das wär’ lustig!