Karneval und Griechenland: Erpressung lohnt sich wieder

KarnevalCharlieDie erste Nachricht des Tages, die ich im Nachrichtensender n-tv hörte, bezog sich auf den Karneval in Köln: Den geplanten Festwagen zum Thema des Terroranschlages auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo, über den extra via Internet abgestimmt wurde, wird es nun trotz 2.500 Likes im Internet doch nicht geben.

Kein närrisches Zeichen gegen den Terror

Es sollte zwar, wie die Verantwortlichen bei ihren medialen Auftritten immer betont haben, kein Abbild des Propheten gezeigt werden, aber trotzdem haben die Herrschaften ihren Schwanz eingezogen und sich von Terroristen erpressen lassen, ohne dass die irgendetwas dazu sagen mussten – eine Art vorauseilender Gehorsam. Dabei war der Terrorangriff auf Charlie Hebdo auch ein Anschlag auf die Narrenfreiheit!

Statt Pressefreiheit und Meinungsfreiheit lieber frei Saufen

Jetzt sollten die kostümierten Feiglinge in Köln eigentlich auch konsequent sein und den ganzen schwachsinnigen Rosenmontagszug sein lassen – diese Entscheidung zeigt doch, dass der Karnevalszug offensichtlich sowieso nur etwas für hemmungslose Säufer ohne Rückgrat ist.

Die Erpresser des Tages kommen aus Griechenland

Die Breitbandradikalen von ganz rechts und ganz links, die die neue Regierung in Griechenland gebildet haben, zeigen mit ihrem ersten Regierungshandeln, dass sie es jetzt auch mit Erpressung versuchen.

Statt die wahren Schuldigen in ihren eigenen politischen und wirtschaftlichen Machteliten zu suchen, die jahrzehntelang den Staat wie einen Selbstbedienungsladen ausgebeutet haben, sitzen die Schuldigen jetzt angeblich in der EU und speziell in Deutschland.

Und da ihnen klar signalisiert wurde, dass sie eingegangene Verpflichtungen, für die sie von den EU-Staaten (deren Bürgern es teilweise noch schlechter geht als der griechischen Bevölkerung) Hunderte von Milliarden geliehen bekamen, zu erfüllen haben und kein Schuldenschnitt zu erwarten ist, zeigen sie jetzt ihr wahres Gesicht:

Wladimir_Putin_-_2006Sie wollen ihre Schulden bei den EU-Staaten und dem IWF gegen angebliche ausstehende deutsche Reparationszahlungen aus dem zweiten Weltkrieg aufrechnen und die Phalanx der EU verlassen, um im Handel mit dem russischen Diktator Wladimir Wladimirowitsch Putin ihr Glück zu suchen.

Vier Milliarden ausstehender Steuern haben die griechischen Wähler schon nicht mehr bezahlt, Tausende von gerade entlassenen Beamten wurden wieder eingestellt, die Löhne erhöht und die Privatisierungen gestoppt. Beschlüsse gegen Putin sollen von den Griechen, die sich seinerzeit mit gefälschten Wirtschaftszahlen in die Eurozone hineingelogen haben, jetzt mit einem Veto bedacht werden.

Ich hoffe, dass diese Erpresser nicht einen Cent mehr vom Steuergeld der EU-Bürger bekommen!


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