Kann nicht anders: Meine neue Freundin ist wieder blau

 Into the blue: Da unten tummeln sich Tausende Jeans auf der Straße

Into the blue: Da unten tummeln sich Tausende Jeans auf der Straße

In New York habe ich wieder Jeans gescoutet. Das ist harte Arbeit für mich, denn es gibt wohl nichts Anstrengenderes als in Hosen rein- und rauszusteigen. Und nichts ist frustrierender als ständig viel zu kleine Modelle gereicht zu bekommen. Ich habe genug Jeans, aber ich kann davon nicht lassen, schon gar nicht, wenn ich in New York bin.

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Mein Kleiderschrank in Hamburg ist ein Jeans-Archiv. Ich liebe Denims, weil dieser Stoff, wie eine zweite Haut für mich ist, er gibt mir Sicherheit und ich habe immer das Gefühl, richtig angezogen zu sein. Meine erste Jeans war eine Levis, danach folgte eine Lee. In der Pubertät musste es eine Closed und eine Ball sein. Dann kamen meine Italiener Fiorucci und Diesel dazu. Zwischendurch trug ich Leggings, aber meine alte Liebe entdeckte ich mit einer Earl Jeans wieder, die war eine echte Revolution: Sie war Low Waist und hatte ein gerades enges Bein, sie machte mich gefühlte 20 cm länger.

 Jeans als Wärmflasche. Wenn sie schön eng ist hilft sie gut gegen Kälte.

Jeans als Wärmflasche. Wenn sie schön eng ist hilft sie gut gegen Kälte.

Später kamen Seven, Paper, Current Elliott und sogar mal Louis Vuitton (oh jeh) dazu.  Andere Frauen haben einen Schuhtick, ich werde bei Jeans schwach. Da schlägt mein Herz sofort schneller gefolgt von einem Adrenalinstoß. Mein Mund wird trocken, und nachdem ich noch ein paarmal mit der neuen Liebe in die Knie gegangen bin - weil eine perfekte Jeans Sitzfalten haben muss - schnappe ich zu.  Den hohen Preis rechne ich mir schön, weil ich überlege, wie oft ich meine neue „Lieblingsjeans“ tragen werde.Mein Credo: „Lieber viel Geld für eine Jeans ausgeben, die ich jeden Tag trage, als für ein Abendkleid, dass ich nur alle Jubeljahre ausführe“

 Meine Beute gleich mal auf dem Eppendorfer Baum ausgeführt...

Meine Beute gleich mal auf dem Eppendorfer Baum ausgeführt...

Früher mochte ich Jeans wild, mit Löchern und auffälligen Waschungen. Heute mag ich es eigentlich nur noch authentisch: Sag mir, welche Waschung du trägst, und ich sage dir, wer du bist. Am liebsten mag ich Jeans, die ich noch eintragen muss, die wenig bis keinen Stretchanteil hat. Mit meinen Jeans verbinde ich Geschichten. Ich bin mit ihnen auf schöne Reisen gewesen, habe wilde Nächte in ihnen verbracht, oder sie begleiteten mich, wenn ich durchs Leben gestolpert bin. Sie kann nicht meine Freundin werden, wenn sie verziert, bestickt oder mit zu vielen Spuren daherkommt, die nicht von mir sind.

 Passt zu Sneaker oder Heels. Eine gute Jeans kennt keine Schuh-Wahl-Qual

Passt zu Sneaker oder Heels. Eine gute Jeans kennt keine Schuh-Wahl-Qual

Ich bin immer auf der Suche nach der perfekten Jeans. Ich habe viele, o.k., sehr viele davon in meinem Schrank. Gerne auch in zwei verschiedenen Größen, je nach meinem Gewicht und meiner Stimmung. Die Passform ist mir dabei nicht so wichtig, ich unterwerfe mich nur einem Diktat: meinem aktuellen Wohlbefinden. Die Trends in New York bestätigen meine Beobachtung: Es gibt sehr viele weite Jeans-Modelle. Nicht alle immer schön geschnitten, aber mir gefällt die neue Beinfreiheit. Das Einzige, was ich nicht so an den neuen Jeans-Style mag, ist, dass der Reißverschluss oder die Knopfleiste gut sichtbar vorne zu sehen sind, das ist nicht so mein Ding.

 Mit einem festlichen Top wird eine Jeans in dunkler, ruhiger Waschung sogar theatertauglich.

Mit einem festlichen Top wird eine Jeans in dunkler, ruhiger Waschung sogar theatertauglich.

Wenn es morgens schnell gehen soll, springe ich meist in ein unaufgeregtes Stretch Modell. Enge Jeans trage ich besonders gern im Winter, wenn es kalt ist. Dann habe ich irgendwann die Nase voll davon und suche nach einem Girl-oder Boyfriend-Fit. Weite Jeans mag ich momentan am Liebsten, gerne auch Highwaisted. Nur auf die Karotte oder Mom-Jeans kann ich verzichten. Diese „Vasen-Jeans“ überlasse ich den jungen Mädchen, die auf Normcore stehen.

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Bei „The Line“ in Soho entdecke ich sie dann endlich. Meine neue Liebe. Sie ist dunkel gewaschen und hoch im Bund. Unten am Knöchel hört sie leicht nach außen gestellt auf. Der Stretchanteil ist gerade noch erträglich und die Größe ist perfekt. Sie schummelt gut und gern 2 Kilo weg - immer gut für die Optik und das Gefühl - und ich kann mich trotzdem hervorragend in ihr bewegen.  Jetzt muss es nur noch wärmer werden, damit ich auch die passenden Sandalen dazu tragen kann. Dann kann der Jeans- Sommer mit meiner neuen Freundin starten. Welche Geschichten wir beide erlebt haben, erfahrt ihr vielleicht dann hier auf dem Blog SoSUE.

Ob New York, Hamburg oder Paris - mit unserer SoSUE Jeans liegt ihr immer im Trend!

 Surprise: Mit meiner Freundin Gabriele Frantzen teile ich nicht nur die Liebe zu NYC - sie liebt auch meine SoSUE Jeans.

Surprise: Mit meiner Freundin Gabriele Frantzen teile ich nicht nur die Liebe zu NYC - sie liebt auch meine SoSUE Jeans.


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