Jetzt hat die Bundesliga ihr Zypern

Wie nennen die Finanzdiplomaten diesen Umstand (ein Misstand ist es ja erst seit neuestem), dass Zypern mehr Banken hat, als Platz für Banknoten? Überfinanzialisiert?
Dieses Prinzip gibt es auch in der Champions League des europäischen Fussballs. Es fließt zu viel Geld an zu wenige. Die Monopolisierung ist in vollem Gange. Uli Hoeneß drehte Mitte 2012 den Geldhahn mächtig auf, nachdem er dem BvB spielerisch nicht bekommen konnte. Man fragte sich, woher er aus dem Stand das Geld nehmen kann, um aggressiv zuzukaufen, solange bis die Übermacht abgesichert ist. Heute kann er seine C-Mannschaft aufs Feld schicken und es reicht für ein Dutzend Tore.
Des Rätsels Lösung scheint jetzt auf dem Weg zu sein. Es ist von einer halben Milliarde in der Schweiz die Rede. War der Spruch "Geld schießt Tore" nach dem Börsengang des BvB nicht von ihm? Jetzt zeigt sich, dass der FC Bayern so was wie das Zypern der Fussballbundesliga ist.
Uli Hoeneß erzählt gerne die Geschichte, dass man es schaffen kann. Kennen wir in Deutschland. Am lukrativsten ist ein Gewinn vor Arbeitskosten und vor Steuern. Uli Hoeneß weist auch gerne vor Publikum andere darauf hin, wenn die sich nach seinen Maßstäben Verfehlungen schuldig gemacht haben.
Zwei Dinge können über der Stirn von Hoeneß Gewitterwolken oder Atompilze aufziehen lassen: Korrigiert zu werden. Und leistungsmäßig überholt zu werden. Er zog es gestern vor, von der Bildfläche zu verschwinden. Seinen Erfinder der schlechten Laune, Matthias Sammer, ließ er verkünden, es handle sich um eine "private Konstellation" von Hoeneß, die keinen Einfluss auf die Mannschaft und vor allem die Konzentration auf das CL-Hallbfinale nehmen werde. An der Sprachregelung erkennt man die Fakten, die am meisten Probleme machen. Im Falle des FC Bayern würde ich sagen: Hier kommt eine Lawine ins rutschen, die den Verein zerlegen könnte.
Für die SPD ist es ein Geschenk des Himmels. Ein Duseltor, wie es die Bayern meist in der Nachspielzeit zugesprochen bekommen. Hoeneß ist CSU-Mitglied und man kann sich schlicht nicht vorstellen, dass man in der Staatskanzlei nicht bemüht gewesen sein soll, den Uli irgendwie in Sicherheit zu bringen. Irgendjemand, der ganz nah am Geschehen ist, muss das gegen den Strich gegangen sein. So wie auf Zypern, oder in Griechenland.

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