"Jeder Tag endet mit dem Tod" war…

… ein gutes Buch mit starken Charakteren. Kriminalkommissar Elmar Kreutzer wird von einem dreizehnjährigen Mädchen namens Lisa gebeten sich den Fall ihres ermordeten Vaters noch einmal anzusehen. Irgendetwas erscheint "nicht rund". Um Ihnen um diesen Gefallen zu bitten ist sie extra nach Karlsruhe gefahren.
Nach kurzem Zögern nimmt Elmar die Ermittlungen auf und es bald in einen Strudel gefangen. In diesem Strudel endet jeder Tag mit dem Tod. Tatsächlich befindet er sich also in einer Art Zeitschleife und kann dieser nicht entkommen, solange er nicht den Mörder von Lisas Vater aufspürt und festnimmt. Das jedoch scheint nicht ganz einfach zu werden, denn jeder in der Kleinstadt Eisenberg hat ein Motiv und scheinbar auch ein Alibi.
Tatsächlich deckt Elmar im Laufe der Ermittlungen eine Reihe von Geheimnissen auf. Doch welches ist für den Tod des Vaters verantwortlich? Welches Motiv war so stark, dass der oder die Mörder über Leichen gehen?
Die Geschichte rund um Lisa und Elmar entwickelt sich schnell und  erscheint zu Beginn erst einmal gradlinig, denn zuerst erscheint alles normal. Bis zum Ende des zweiten Tages erscheinen die Ermittlungen Elmars völlig unspektakulär und doch spannend. Doch dann am Ende des zweiten Tages (dem ersten vollständigen Tag in Eisenberg) wird Elmar erschossen und eigentlich müsste das Buch an dieser Stelle enden. Doch am nächsten Morgen erwacht Elmar in seinem Bett im Hotelzimmer und nichts mehr ist wie es war und sein sollte.
Die Charaktere des Buches und erscheinen sehr lebhaft, fast schon quirlig und vor allem eins glaubwürdig. Sie sollen so fassbar, dass man als Leser manchmal das Gefühl hat, man würde mit Elmar ermitteln oder Lisa schützend die Hand auf die Schulter legen und die Situation mit ihr gemeinsam erleben.
Bevor jetzt sagt, dass dieses Buch wahrscheinlich sehr fantastisch wirkt, so muss ich euch enttäuschen. Es erinnert mich eher an einen "Täglich grüßt das Murmeltiere"-Krimi. Fantastische Elemente gibt es mit Ausnahme der Zeitschleife nicht. Insofern kann man das Buch auch jenen Lesern empfehlen, die vielleicht nicht so gerne Fantasy lesen.

Würde ich in diesem Blog Sterne vergeben, so bekäme dieses Buch 4 Sterne von mir.

Das Buch ist im EPIDU-Verlag erschienen und auch bei Amazon erhältlich. Als Blogger bekam ich es durch den neuen Service von Blogg dein Buch.

P.S. Während Ihr diesen Beitrag lest, komme ich gerade aus Köln. 


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