Jahreswechselaktivitäten

Bastelstunde zwischen den Jahren

Die Pfeile für 2016 sind fertig. Nun kommt  noch das Bekleben der Border Wurfarme dazu. Die armen Dinger haben die letzten zwei Jahre im Feld dann doch die eine oder andere Schmarre bekommen. Nun ist eine schicke Karbonstrukturfolie auf der Außenseite.

Border beklebtBorder beklebt

Das Bekleben geht recht einfach. Man muss nur aufpassen, dass keine Luftbläßchen unter der Folie bleiben. Ich mache das im aufgespannten Zustand, quasi als Mittelstellung zwischen Entlastung und Vollauszug. Das Mittelstück klemme ich in den Montagebock ein, so dass ich den Bogen bzw. die Wurfarme nicht festzuhalten brauche.- Der Rand geht auch gut zu schneiden, das Messer darf nicht zu stumpf sein, aber auch nicht zu scharf, um die Wurfarme nicht zu beeinträchtigen.

Beim Schießen am Neujahrstag kann ich sehen, dass die Folien keinen sichtbaren Einfluss auf das Wurfverhalten haben. Der Rohschaft sitzt unverändert ca. 10 bis 15 cm links der befiederten. Und die Trefferlage ist weiterhin gut; hier meine beste Doppelpasse vom 1.1.16:

Trefferlage am 1.1.2016Trefferlage am 1.1.2016

Die Sache mit dem Tableder

Während der Trainings zwischen den Jahren fällt mir wieder ein, dass ich immer noch mein Reservetab einschießen muss. Es ist ebenso ein KSL Tab, aber die preiswerte Version aus Aluminium mit “Super Leather” statt Cardovan.

Zunächst muss das Leder weich geschossen werden. Nach einiger Zeit bessert sich die Trefferlage, liegt aber 1 bis 2 cm höher als mit dem alten Tab. Das liegt daran, dass der Spalt im Leder im alten Tab breiter ist und dort ca. 3 mm über bzw. unter der Nocke Luft ist. Der Grund für diesen Spalt sind die Probleme, die ich 2014 mit dem Unterleder des Tabs hatte. Seinerzeit hatte ich den Spalt etwas breiter geschnitten, weil ich vermutet hatte, die Nocken zu klemmen.

Die Ungenauigkeiten des breiteren Spalt habe ich immer damit kompensiert, dass ich das Leder von unten an die Nocke heran geführt habe, um dann ganz leicht wieder zurück zu gehen. Beim Schießen mit dem Reservetab merke ich nun, das ich mit dem engeren Spalt einerseits etwas mehr Höhengenauigkeit habe, andererseits aber auch immer wieder Ausreißer deutlich nach oben, was auf ein Klemmen der Nocke hindeutet.

Im Training probiere ich die Auswirkung des breiteren Spalts aus. Über ein paar Passen schieße ich wie sonst auch mit von unten heran geführtem Leder, danach wieder einige Passen mit von oben an die Nocke heran geführtem Leder: Der Höhenunterschied beträgt im Mittel ca. 2 bis 3 cm. Also wirkt sich grob gesehen eine Verschiebung der Eingriffhöhe um 1 mm auf 18 m um ca. 1 cm Trefferuntersched aus. Auf 60 und 70 m müsste das bereits 3 bis 4 cm Steuung ergeben.

Im Ergebnis bedeutet das für mich, dass der Spalt im alten Tab etwas zu weit ist, auch wenn ich das durch die Eingriffart zu kompensieren versuche. Im Reservetab aber ist der Spalt  etwas zu eng, so dass ich Gefahr laufe, die Nocke zu klemmen.

So baue ich den neuen Tab nun um: Das dünne Original-Hinterleder ersetze ich durch dasselbe selbstgeschnittene Leder wie beim alten. Mit dem unbeschnittenen Hinterleder habe ich ein Muster des Originals für spätere unverfälschte Nachnschitte. Und ich erweitere den Spalt der beiden Leder am Tab um ca. 1 mm, so dass die Nocke nicht mehr geklemmt werden dürfte.

Tableder SpaltTableder Spalt

Mit dieser Spaltbreite schieße ich jetzt den Reservetab im Januar, um zu sehen, ob ich den Tab dadurch exakter setzen kann und die Trefferlagen dadurch noch exakter zu bekommen sind. Sollte das der Fall sein, werde ich die Leder des alten Tab anschließend mit denselben Maßen erneuern.


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