Jahresende

Ich hab vergessen, von End of Term zu erzählen. Es war eine Art Abischerz, nur halt drei Tage lang und wir 1st years waren die Leid tragenden. Bei sehr vielen wurden beispielsweise die Schränke mit Vorhängeschlössern verschlossen und total lächerliche Klamotten, die sie den ganzen Tag tragen mussten, aufs Bett gelegt. Hajars 2nd year hat alles in ihrem Zimmer wortwörtlich auf den Kopf gestellt. Alle ihre Bilder an der Wand und Dekorationen waren umgedreht. Ich werde jetzt nicht sagen, was die Deutschen machten, da meine Firsties das vielleicht lesen ;) Manche Ländergruppen gingen etwas zu weit und so trafen wir den ein oder anderen beschwipsten Schüler in der ersten Stunde an (oder auch erst zur zweiten...).
Ich hatte mehrere EMC (jetzt AOC, da es umbenannt wurde) Sessions mit Kindern und Jugendlichen. Zwei Mal waren wir wieder Kanufahren. Die Kinder sind so klein und dünn, dass es ewig dauert passende Neoprenanzüge für sie zu finden und die Helme sehen überdimensional aus. Das andere Mal war ich für eine Spiele Session eingeteilt. Es waren etwa acht Jungs um die 13 mit drei Betreuern. Wir wurden vorher gewarnt, dass es schwer werden könnte, da die Jungs zu agressiven Verhalten neigten. Es hat eigentlich total Spaß gemacht und wir haben uns super mit den Jungs verstanden, während wir die Spiele gespielt haben. Hin und wieder, wenn sie agressiv wurden und sich anfingen zu prügeln, halfen ihre Betreuer kurz und wir machten einfach weiter. So hatten wir alle Spaß und ich hatte mir völlig umsonst Sorgen gemacht.
Die letzten Tage vor den Ferien waren traurig. Wir versuchten noch möglichst viel mit 2nd-years zu machen, hatten aber gleichzeitig auch viel für die Schule zu tun. Die Nächte verbrachten die meisten damit in Yearbooks zu schreiben, es war regelrechter Nightriding-Tourismus. Um 1.30am waren alle Aufenthaltsräume voll mit Schülern aus anderen Häusern. Die wenigsten schliefen nachts länger als 5h. Am Abschlusstag (die Feier für die 2nd-years) war die Stimmung gemischt, da die ersten schon abreisten. Am Tag drauf gingen die meisten 1st-years mit dem Nachtbus. Manche weinten und alle waren sehr traurig, die 2nd-years hatten uns aber auf das schlimmste vorbereitet und so hattet ich es mir weit emotionaler vorgestellt (wahrscheinlich waren alle zu müde, um groß Emotionen zu zeigen). Weil ich die einzige in meinem Zimmer war und meine Freunde aus dem Nachbarzimmer auch schon weg waren, verbrachte ich die Nacht damit, Freunde zu besuchen. Außerdem packte ich (unsere Zimmer sind winzig und ich war sehr erstaunt wie viele Sachen ich hier habe, als ich alles ausgeräumt hab). Der Abschied am nächsten Morgen war nicht schön. Ich hatte 1 Jahr Zeit, meine 2nd-years kennenzulernen und sehr gute Freunde unter ihnen zu finden. Und jetzt gehen sie und ich werde die meisten wahrscheinlich nie wieder sehen. Da hilft auch die facebook nicht viel. Nächstes Jahr wird es bestimmt noch trauriger, da ich dann nicht nur von meinen Firsties sondern auch von meinen besten Freunden und Co-Years Abschied nehmen muss. Daran will ich gar nicht denken.
Ich habe gerade Sommerferien und werde dazu wahrscheinlich auch noch etwas schreiben.
Lustiger Fakt:
Ich hoffe ich wiederhole mich jetzt nicht. Wir hatten dieses Jahr eine Grippewelle (Influenza B). In kürzester Zeit war das erste Haus größtenteils krank, die Krankenstation voll und das Paracetamol, das wir gegen alles bekommen, wurde knapp. Nach einer Woche hatten wir einen Stundenplan, wann welches Haus zur Krankenstation gehen soll, da morgens Überfüllung herschte. Eigentlich muss man sich jeden Tag neu als krank melden, zu dieser Zeit durfte man im Haus bleiben, wenn man schon als krank gemeldet war. Als die Grippewelle an einem Freitag ihren Höhepunkt erreichte, waren wir in den meisten Stunden weniger als die Hälfte der Schüler. Bei 350 Schülern waren hatten mehr als 50 % Grippe!

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