Istanbul: Dunkle Schatten des Wachstums

Alle, die 90 Minuten übrig haben und noch nicht wissen, was sie damit anfangen sollen, sei hier ein lohnender Zeitvertreib empfohlen.
EKÜMENOPOLIS – Die Stadt ohne Grenzen” (türkisch) hat der Regisseur Imre Azem seinen beeindruckenden Dokumentarfilm über die Konflikte benannt, die von der neoliberalen Metropolisierung Istanbuls herrühren.

Der Film lief dieses Jahr auch beim Globale-Filmfestival. In der Ankündigung dort wurde das Thema des Filmes kompakt zusammengefasst:

Das Wachstum Istanbuls wird forciert durch städtische Großprojekte wie den geplanten Bau einer dritten Brücke über den Bosporus. Auch dieses Projekt soll politisch durchgesetzt werden – gegen den Einwand von Wissenschaftler_innen und gegen die Forderung der Bevölkerung, den eigenen Lebensraum mitgestalten zu wollen. Der Film entwirft ein Bild neoliberaler Urbanisierung, welche die ökologischen, ökonomischen und demographischen Grenzen überschreitet.

Imre Azem war kürzlich auch auf einer Veranstaltung in Berlin (Wohnen in der Krise: Istanbul – Verdrängung brutal) und hat dort unter anderem eine Verknüpfung zwischen den brutalen Verdrängungsprozessen des Stadtumbaus in Istanbul und den Gezi-Park-Protesten hergestellt. ein Mittschnitt der Veranstaltung ist hier dokumentiert:



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