Ist mein Handy wirklich ein mobiles Fort Knox?

Heutzutage hat jeder ein Smartphone, selbst die Oma. Sie sind ja auch unglaublich hilfreich. Vereinen sie doch Karten, Telefonbuch, Mp3-Player und Unterhaltung in einem. Auch intensive Gespräche werden darüber geführt und teilweise auch private Fotos oder Passwörter darauf gespeichert.

Vor Allem letzteres kann für Hacker sehr attraktiv sein. Mit Passwörtern zum Paypal Konto oder Zugang zum E Mail Account, lässt sich einiges an Unheil anrichten. Auch Fotos haben schon oft genug zu Erpressung von Geldsummen geführt. Wie man sich vor all dem schützen kann, haben wir in dem Artikel weiter unten zusammengefasst.

Mythos Nr. 1: Handys brauchen keine 2-Faktor Authentifizierung

Handys sind durch ihre Größe nahezu dafür gemacht, verloren oder verlegt zu werden. Selbst wenn man einen Sicherheitscode hat, kann dieser leicht geknackt werden und die Daten auf dem Handy sind für den Dieb sichtbar. Abhilfe kann da 2-Faktor Authentifizierung schaffen.

Durch eine App wie z.B. Google Authenticator lässt sich solch ein Code ganz einfach erstellen. Man nimmt eine Zahl seiner Wahl die man sich am besten irgendwo aufschreibt und tippt sie in die App ein. Nun wird alle 60 Sekunden ein zufällig erzeugter Code, auf Basis der eingegebenen Zahlen, generiert.

Wenn man sich nun in Benutzerkonto einloggen möchte, muss man zusätzlich zum Benutzername und Passwort auch noch den Code aus der App eingeben. Dies schafft eine zusätzliche Sicherheitsbarriere und macht es Datenräubern umso schwerer an private Dokumente und Nachrichten zu kommen. Den Google Authenticator gibt es auch für den Computer, denn wer hat schon zwei Smartphones?

Mythos Nr. 2: Private Fenster in deinem Browser machen dich anonym

Viele Internet Browser haben etwas wie den Inkognito Modus. Den Grad an Datenschutz dadurch, ist allerdings sehr gering. Eins muss man den Browsern zu Gute halten, sie sind meistens sehr offen und ehrlich mit den Einschränkungen ihrer privaten Modi. Doch mal ehrlich, wer liest denn schon das Kleingedruckte?

Im Grunde genommen bewahren sie deinen Browser nur davon, Cookies zu sammeln. Das sind Daten welche Webseiten die sie besuchen, auf dem Handy speichern um über den Surfenden Buch zu führen.

Das ist schonmal ein guter Anfang, allerdings bei weitem nicht genug. Die Seiten können immernoch Pixel zum verfolgen des Benutzers einsetzen, genauso wie die IP Adresse erkennen. Ein Mittel zum Schutz davor bieten VPNs.

Dies sind Vereinfacht gesagt, Netzwerke die eine verschlüsselte Verbindung zwischen dem Handy und der Webseite aufbauen. Somit können keine Daten abgefangen oder eben verfolgt werden.
Am beste man wählt einen kostenpflichtigen VPN, da man bei kostenlosen VPNs die Gefahr läuft, dass anstatt der Verschlüsselung, man selbst die Ware ist.

Mythos Nr. 3: Dein Handy nimmt automatisch die sicherste Internetverbindung

Schön wärs. Dein Mobiltelefon nimmt immer die Verbindung, welche du ihm erlaubst oder gibst. Geh also auf Nummer sicher, dass du deine Einstellung überprüfst.

Es ist ja weithin bekannt das öffentliche Wlan Hotspotsein Datenschutz Albtraum sind. Wenn du sie also regelmäßig benutzt, dann zieh in Erwägung ein VPN zu benutzen, oder änder deine Gewohnheiten. Falls dein Handy so eingestellt ist, dass es sich automatisch mit offenen Hotspots verbindet, ist es an der Reihe das sofort abzuschalten. Öffentliche Wifis sind der perfekte Platz für Hacker um Daten von nichts ahnenden Benutzern zu sammeln.

Besser ist man dran, wenn man seine Mobilen Daten benutzt. 4G ist oft verschlüsselt und viel schwerer abzufangen. Es ist nicht unmöglich – Die Polizei hat auch schon Funksendemasten gefunden, welche von Kriminellen bearbeitet wurden um Daten abzufangen. Aber es ist natürlich ein viel kostspieliger und größerer Aufwand.

Wie bei allen elektronischen Geräten, ist die Sicherheit immer nur so gut, wie der Benutzer der davor sitzt. Das Handy ist zwar noch kein Fort Knox, kann aber ein Daten Hochsicherheitstrakt sein, wenn man weiß wie. Durch 2-Faktor Authentifizierung und das Meiden von offenen Hotspots ist schon viel getan. Und falls man doch einmal das öffentliche Wlan benutzen muss, dann kann man mit Hilfe eines VPNs für mehr Privatsphäre sorgen.


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