Ist mein Buchstart erfolgreich?

Ist mein Buchstart erfolgreich?

Wenn mir in den letzten Tagen Menschen begegnen, dauert es zumeist nicht lange, bis sie mir eine Frage stellen. »Na, ist dein Buchstart erfolgreich?«, fragen sie. Ich habe mir längst angewöhnt, auf diese Frage lächelnd zu antworten und zu beschreiben, wie toll alles läuft. Innerlich frage ich mich aber selbst, ob der Buchstart nun erfolgreich ist oder nicht.

Was macht einen Buchstart zum Erfolg?

Jeder dieser Fragesteller hat wahrscheinlich eine andere Vorstellung davon, was den Erfolg eines Buches ausmacht. Die meisten Menschen kennen die Zusammenhänge nicht und wissen auch nicht, an wie vielen Fronten gekämpft werden muss, um einem Buch zu Aufmerksamkeit zu verhelfen. Für alle gilt aber, dass sie bei der Fragen nach dem Erfolg zu allererst an Verkaufszahlen denken. Aber auch da lässt sich nicht pauschal bestimmen, welche Zahlen denn nun als Erfolg zu bewerten sind.

Verkaufserfolg ist relativ

Für eine J.K. Rowling ist wahrscheinlich ein Buchstart, der nicht gleich am ersten Tag an die Spitze aller Bestsellerlisten führt, eher ein Misserfolg. Für jemanden, der gerade sein erstes Buch veröffentlicht hat, ist es ein Erfolg, wenn ein überhaupt Unbekannter, der nicht zu Familie oder Freunden zu zählen ist, das Werk erwirbt. Irgendwo dazwischen hänge ich.

Hoffnungen zerstören den Erfolg

Nun will ich ehrlich sein, ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn mein Buch die Bestsellerlisten stürmen würde. Ich bin sogar davon überzeugt, dass es dies verdient hätte. Also müsste ich enttäuscht sein, wenn dies nicht geschieht und den Buchstart daher als Misserfolg werten. Aber das würde man zurecht als verrückt bezeichnen.
Die Hoffnung oder der Traum, das Maximum zu erreichen, ist zwar legitim und vielleicht sogar notwendig, um immer wieder Energie für sein Tun zu gewinnen, aber beides ist kontraproduktiv, wenn es darum geht, den aktuellen Stand zu bewerten.

Die richtige Bewertungsbasis finden

Mir also J.K. Rowling als Maßstab auszusuchen, ist sicher nicht ratsam. Überhaupt ist es schwierig, andere Autorinnen und Autoren als Grundlage für meine Erfolgsbewertung zu wählen. Zu viele Faktoren spielen eine Rolle und Glück gehört auch noch dazu. Dies macht eine objektive Bewertung meines Buchstarts unmöglich. Die einzige sinnvolle Grundlage für meine Betrachtungen sind meine eigenen Erfahrungen. Immerhin verfüge ich nach nun mehr vier Büchern über ein paar Erfahrungen. Also schaue ich doch mal, wie sich der aktuelle Buchstart im Vergleich zu den vorherigen so schlägt.

Die Fakten zum aktuellen Buchstart

Natürlich muss ich berücksichtigen, dass das neue Buch »Liebe vertagen, Mörder jagen« gerade mal zwei Wochen auf dem Markt ist. Aber wenn ich diese kurze Phase mit dem Start von »Tote Models nerven nur« vergleiche, dann komme ich zu folgenden Fakten:
  • Die Verkaufszahlen zum Start sind beim neuen Buch höher
  • Die ersten Rezensionen sind beim neuen Buch noch besser
  • Die persönlichen Bitten um ein Buch an mich sind gestiegen
  • Die Buchstartparty war besser besucht und es wurden mehr Bücher verkauft
Dies alles war bei »Tote Models nerven nur« schon gut, aber nun ist es durchweg besser. Aus der Erfahrung weiß ich, dass es eine Zeit braucht, bis ein Buch am Markt bemerkt wird. Die Zahlen bei »Tote Models nerven nur« haben sich kontinuierlich entwickelt. Es besteht also die berechtigte Hoffnung, dass dies auch mit »Liebe vertagen, Mörder jagen« geschehen wird. Zudem bin ich gespannt, wie sich der Serieneffekt auswirken wird. Die Fakten zeigen somit ganz klar:

Der Start von »Liebe vertagen, Mörder jagen« ist ein Erfolg.

Und die Bestsellerlisten können ja immer noch gestürmt werden.
Wie definierst du deinen Erfolg?

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