Ist Mama glücklich, ist es die Familie auch

Ist Mama glücklich, ist es die Familie auch
Vor einigen Wochen lag ich nachts mal wieder wach und wartete quasi darauf, dass mein Sohn sich melden würde, weil er Hunger hat, den Schnuller nicht findet, sich den Kopf am Bett gestossen hat, Blähungen hat, Durst hat oder eben einfach nur so brüllt. Da fragte ich mich selbst, ob ich denn eigentlich glücklich bin. 
Im ersten Moment dachte ich, Katrin, was für eine Frage, natürlich! Du hast einen liebevollen, humorvollen und herzlichen Mann, der Dich bei allem unterstützt und einen Sohn, der (zumindest tagsüber) absolut zauberhaft, überwältigend süß ist. Uns geht es finanziell ganz gut, wir sind alle gesund und und und. Aber dann realisierte ich, das ist das Drumherum, das bezieht sich nicht auf mein ganz persönliches Glück.
Ich als eigenständige Person, bin ich glücklich? Nun ja und da kam ich ins straucheln und merkte, mein Glückslevel war schon mal höher. Die letzten Monate drehten sich ja auch eher um den Nachwuchs als um die Mami (logischerweise). Aber ich beschloss, dass es nach 8 Monaten langsam Zeit war etwas dagegen zu tun und auch mal wieder egoistisch zu sein. 
Ich suche mir nun meine Auszeiten, jenseits von Kind und Familie. Wenn mein Mann zu Hause ist mache ich gerne mal den Abflug, lass die beiden Männer allein und gehe noch mal bummeln, zur Maniküre oder zum Friseur. Einfach für mich. Und dabei verschwende ich nicht einen Gedanken daran, was wohl zu Hause los sein könnte, denn es ist in diesen Momenten nicht meine Baustelle. Mein Mann kriegt das schon hin....

Sind wir bei meiner Mutter zu Besuch darf der Sohnemann nun auch mal bei der Oma im Zimmer schlafen, so kann ich durchatmen und eine Nacht richtig schlafen. Auch wenn ich den Kleinen dann nachts schreien höre bin ich entspannt, da ich weiß, erstens: er ist in besten Händen und zweitens: es ist heute Nacht ausnahmsweise mal nicht mein Job. 

Außerdem heuern wir jetzt (noch) häufiger eine Oma, Opa, Onkel, Tante als Babysitter an. Vor kurzem hatten mein Mann und ich Hochzeitstag und was soll ich sagen, es war zauberhaft. Wir wollten nach einem leckeren Abendessen zu zweit noch einen Absacker nehmen und daraus wurden ein paar Wodka Lemon. Ich sage euch, ich habe mich ewig nicht so mutig und verwegen gefühlt ;-) (und dicht wie eine Haubitze von 2 1/2 Cocktails ;-)) 

Worauf ich hinaus will? Ich für mich habe gemerkt, dass es mir unglaublich gut tut mir Zeiten zu schaffen, in denen ich einfach loslassen kann, in denen ich all die Verantwortung, Sorgen, Ängste und Zuständigkeiten für meinen Sohn einfach ziehen lasse und in andere Hände lege, um mal wieder bei mir zu sein und einfach für mich und mein eigenes Glück etwas zu tun. 
Und es zahlt sich aus. Ich merke, ich bin wieder gelassener, auch im Umgang mit meinem Sohn, entspannter wenn mein Mann abends heim kommt und einfach wieder fröhlicher und mehr ich selbst. 

Und die Moral von der Geschicht: ist die Mutter glücklich, ist es die Familie auch. 

Also liebe Mamis, manchmal schadet etwas Egoismus nicht, sondern sorgt schlicht und ergreifend für ein noch schöneres Familienleben.

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