Ist die TAZ eine antisemitische Zeitung?

Ein palästinensischer Islamist ermordete am Sonntag mit einem Lastwagen in Jerusalem vier junge Israelis, viele andere wurden verletzt. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verglich den Anschlag von Jerusalem mit den Anschlägen von Nizza und Berlin und sieht eine Verbindung zum Islamischen Staat.

In der links-alternativen TAZ halluziniert die dortige „Ober-Israelkritikerin“ Susanne Kaul in Jerusalem ist nicht Berlin:

„Für die Politik birgt die Tatsache, dass es Gründe gibt für die Verzweiflung, die Palästinenser zu Selbstmordanschlägen motiviert, eine Chance.
Anstatt dem Terror konstruktiv zu begegnen, entzieht sich Netanjahu seiner Verantwortung, wenn er ein Bild von Jerusalemern und Berlinern malt, die im gleichen Boot sitzen.“

Der islamistische „verzweifelte“ Terrorist hatte laut Susanne Kaul Gründe für seine Mordtat. Wie man dem islamistischen Terror konstruktiv begegnen soll lässt die „israelkritische“ Islamistenversteherin freilich offen. Susanne Kaul schreibt, der Terrorist stand unter „dem Einfluss eines gesellschaftspolitischen Umfeldes, für das Terror in Teilen nicht nur legitim, sondern ehrenhaft ist – weil es gilt, die Besatzung und damit einhergehende Ungerechtigkeit zu bekämpfen.“

Dieses Verständnis für widerlichsten islamischen Terror ist weit verbreitet. Die islamistische „Moderne“ bekämpft seit Jahren den westlichen Lebensstil, ermordet Ungläubige auf Weihnachtsmärkten oder Juden in Israel weil sie Juden sind und deutsche Journalisten stellen sich mehr oder weniger auf die Seite der Mörder. Es gibt so gut wie keinen Protest gegen die  menschen-verachtenden Artikel  der TAZ. Zu guter Letzt werden diese Zeitungen auch noch gekauft.

Das Buch von Samuel Schirmbeck, Der islamische Kreuzzug und der ratlose Westen sollte zur Pflichtlektüre nicht nur für „Israelkritikerinnen“ wie Susanne Kaul werden.