Irma raste über Antilleninsel Barbuda: Seither ist Funkstille

Irma erreicht unvorstellbare Windstärken von fast 300 km/h und Böen von 354 km/h.

Der Rekord-Hurrikan raste bereits über die kleine Antilleninsel Barbuda hinweg: Sie könnte ausradiert worden sein.

Auf der Insel leben 1600 Menschen, kommentierte ein Twitter-Nutzer: „Und niemand hat von ihnen seit dem Eintreffen des Hurrikans etwas gehört“.

Auf Radaraufnahmen war zu sehen, wie das Auge des Sturmes über der Insel lag.

Eye of #Irma less than 10 miles away from Barbuda. What a night it’ll be for those people. God Bless them… pic.twitter.com/1AkKBF0rcl

— Jorge Torres (@JorgeTWeather) September 6, 2017

Genau in der Bahn des Horrorsturmes liegt auch die Trauminsel Sint Maarten. Urlauber sperrten sich ins Badezimmer: „Wir haben Todesangst“, sagte ein Flitterwochenpaar in einem Video. Zeugen publizierten dramatische Aufnahmen, als die ersten Windböen über die Insel peitschten.

https://t.co/9AC12YzPqd
VIDEO:#HurricaneIrma incredible effects in #SintMaarten | Sept 6, 2017#StMartin#SaintMartin#Category5

— Meteo Reporter (@Meteo_Reporter) September 6, 2017

Irma bedroht in den nächsten Tagen Puerto Rico die Dominikanische Republik, Haiti, Kuba und die Bahamas. Sonntag dürfte der Monstersturm die Inselkette der „Florida Keys“ nahe Miami durchqueren.

Dort begannen Evakuierungen: An der einzigen Straße aus der Gefahrenzone kam es bereits zu Staus.

In dem für Fluten und Sturmschäden anfälligen Florida wird eine noch tödlichere Katastrophe befürchtet, als selbst „Harvey“ gerade in Texas anrichtete. Gouverneur Rick Scott rief bereits den Notstand aus.


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