Interview mit Hellen May

hellenZeit für ein neues Interview.

Hellen May ist ein Pseudonym und im August hat sie ihr erstes Buch unter diesem Namen veröffentlicht. “Und wieder Carmel”

Neben dem Motorradfahren, ist ihre zweite Leidenschaft das Schreiben und nachdem sie 2006 in Kalifornien war, musste sie ihre Eindrücke einfach zu Papier bringen.

Die Idee zu deinem Erstlingswerk kam dir direkt vor Ort, in Carmel by the Sea. Für alle, die dein Buch noch nicht gelesen haben – was ist so besonders an diesem Ort?
Bei meinem ersten Besuch in Carmel stand ich auf der Ocean Avenue, einer malerischen Straße mit kleinen Geschäften und Cafés. Umsäumt war alles von vielen Pflanzen und Bäumen, die alle anders aussah, als bei uns. Eine frische Meeresbrise wehte mir um die Nase, die Sonne strahlte am blauen Himmel und ich lächelte nur noch. Solche Häuser (siehe Bild) Hauswie dort hatte ich noch nie gesehen. Dazu der weiße Strand, das blaue Meer und ich war verliebt.

Es ist sehr schwer es zu beschreiben, man muss es erleben.

Du fährst gerne Motorrad. Oft ist es so, dass Frauen ihren Männern das Motorradfahren verbieten, sobald eine Familie gegründet wurde. Was sagt dein Mann zu deiner Leidenschaft? Oder sitzt er selbst gerne mal auf dem Bock?
Mein Mann und ich teilen dieses Hobby und er ist darüber mehr als begeistert. Dazu kommt noch, dass unsere Tochter sich mit in die BUELL-Bikerfamilie eingereiht hat und wir nun gemeinsam fahren. Wir ticken da vielleicht ein wenig anders, als andere.

Viele Menschen haben Probleme sich selbst einzuschätzen. Nenn uns 3 Charaktereigenschaften von dir und 3 Charaktereigenschaften, die du dir für dich wünschen würdest?
Das ist wirklich schwierig. Wie beschreibt man sich selbst, ohne dass es arrogant klingt. Ich versuche es mal so: Hilfsbereitschaft ist etwas, was mir sehr wichtig ist. Es gibt mir ein gutes Gefühl und wenn man noch etwas zurückbekommt, dann ist es ein noch viel Schöneres. Als zweites würde ich sagen: humorvoll, weil ich gerne lache und als drittes: kreativ, weil ich gerne schreibe, nähe, bastle und neue Dinge ausprobiere, die man irgendwie „erschaffen“ kann.
Charaktereigenschaften die ich mir wünschen würde, hmm, an erster Stelle: geduldiger zu sein. An zweiter Stelle würde ich mir mehr Mut wünschen und zu guter Letzt: kritikfähiger zu sein in Bezug auf die eigenen Geschichten, denn ich kriege Herzrasen, wenn ich eine schlechte Rezension lese. Gott sein Dank ist es bei UWC bis jetzt nur eine.

Nehmen wir mal an, es gibt die Reinkarnation. Als was oder wer würdest du gerne wiedergeboren werden?
Das ist eine schwere Frage. Es wäre einfach zu sagen, im nächsten Leben wäre ich gern reich und berühmt, aber wenn man ehrlich ist, will man wirklich eines Tages in der InTouch sehen müssen, wie man mit Plüschpantoffel und Bademantel die Zeitung aus dem Briefkasten holt?hund
Möglicherweise wäre ich gern einer unserer Hunde, ich glaube, die haben es richtig gut.

Stell dir vor, du dürftest ein Tag ein Mann sein. Wie sähe dieser Tag aus. Was musst du auf jeden Fall machen?
Einfach mal auf alle roten Knöpfe drücken, weil ich als Mann nicht widerstehen kann.

Menschen sind entweder tag- oder nachtaktiv. Zu welcher Tageszeit schreibst du am effektivsten und warum?
Kategorie Nachtaktiv, da gehöre ich definitiv hinein. Aber daran würde ich meine Effektivität nicht messen. Bei mir sind es die Hormone, die den Ton angeben, immer auf und ab J. Die unkreative Phase nutze ich dann zum Überarbeiten. ;-) Kein Wunder, dass ich immer so lange für einen Roman brauche.

Frauen haben ihre Handtaschen. Oft groß und auf den ersten Blick unübersichtlich. Gibt es etwas, ohne das du nie das Haus verlässt?
Einen Zettel und einen Stift, bestenfalls ein Notizbuch, aber ohne geht gar nicht, denn es kann einem immer etwas für den nächsten oder den aktuellen Roman einfallen und dann ohne Papier und Stift da zu stehen, eine Katastrophe.

Wenn du schreibst, hast du dann einen festen Platz mit Schreibtisch und allem was dazugehört, oder machst du es dir gemütlich? Vielleicht auf dem Sofa oder im Bett?
Einen festen Platz habe ich nicht, es kommt auf die Situation an, ob ich allein im Haus bin oder wie viel Zeit ich habe. Mal sitze ich in der Küche mit Kaffee und Schokolade, mal auf dem Sofa und den Laptop auf dem Schoß. Ganz wichtig ist, die richtige Musik.

Eine Autorenkollegin von dir, Jennifer Jäger, hat die gemeinsamen Schreibnächte ins Leben gerufen. Wie läuft das bei dir mit dem Schreiben, brauchst du absolute Ruhe, oder findest du gemeinsame Schreibnächte inspirierend?
Ich muss gestehen, dass ich noch nie an einer Schreibnacht teilgenommen habe, es aber unglaublich faszinierend finde und es gern ausprobieren würde.

Wo wir jetzt schon übers Schreiben reden, woran arbeitest du aktuell? Bekommen wir bald etwas Neues aus deiner Feder zu lesen?
*grins* derzeit schreibe ich wieder an einem humorvollen Liebesroman, aber diesmal bleiben wir in Deutschland, naja fast. So ganz ohne ein anderes Land geht es bei mir nicht.J

Zum Schluss, wo siehst du dich in 10 Jahren?
In 10 Jahren schreibe ich hoffentlich immer noch, habe hoffentlich viel dazugelernt, auf die Leser gehört und viele neue Geschichten zu Papier gebracht.
Außerdem hoffe ich, dass ich dann noch arbeite, denn ich mag meinen Job und finde hier viel Inspiration (so ein Büro bietet viele Möglichkeiten J)

Kommen wir nun zum Gewinnspiel.

CarmelHellen verlost 5 Mal Ihr Buch “Und wieder Carmel” als E-Book. (Rezi gibts natürlich auf meinem Blog, kurz auf das Cover klicken.)

Was ihr dafür machen müsst – ganz einfach. Füllt das unten stehende Formular aus und schon landet ihr um Lostopf.  (Ps: das Lösungswort ist hier im Text versteckt, einfach ganz genau hinsehen ;-) )

Regeln

  • Gewinnspielteilnahme ab 18 Jahren, oder mit Einverständnis der Eltern
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Für die Post wird keine Haftung übernommen
  • Das Gewinnspiel läuft bis zum Mittwoch (05.11.2013) 23:59. Das Datum der Einsendung zählt. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt.

Viel Glück!

Eure
unterschrift

 

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