Interview mit Christoph Marzi

Interview mit Christoph Marzi 
Stell Dich doch bitte kurz den Lesern vor!
Ich schreibe seit langer Zeit Kurzgeschichten und Romane und führe, davon abgesehen, ein ganz normales Leben.
Wie bist Du zum Schreiben gekommen und seit wann schreibst Du? Wer oder was beeinflusste Dich in der Wahl deines Berufes als Autorin? Übst Du nebenher noch einen weiteren Beruf aus und wenn ja, welchen? Der Weg von einer Idee zum fertigen Manuskript: Wie sieht dein Schreib-Alltag aus bzw. wie gestaltest du das Schreiben?
Ich habe mit 15 Jahren mit dem Schreiben begonnen. Der Grund? Es macht Spaß. Hauptberuflich aber arbeite ich an einem Oberstufengymnasium und unterrichte Volks- und Betriebswirtschaftslehre, teilweise auch in englischer Sprache (sowie, hin und wieder, Kreatives Schreiben und Deutsch). Mein Schreib-Alltag? Es gibt keine Routine, ich schreibe, wann immer die Zeit das zulässt.Wie bist du auf die Idee zu deinem Buch Lycidas: Die Uralte Metropole gekommen?Erstens: Ich war abends in London und versuchte den letzten Zug nach Bedford zu erwischen. Alles war leer und die Tube war voller seltsamer Geräusche. Zweitens (einige Jahre später): meine Tochter trug eine blaue Jacke und sah irgendwie aus wie Emily. Der Rest hat sich dann ergeben.

Um was geht es in dem Buch?Es geht um das Schicksal eines Waisenmädchens, um Himmel und Hölle, und fast alles andere auch.

Hat es eine Moral?In jedem Fall. Jede Geschichte sollte eine haben.
Wie entstehen die Protagonisten Deines Buches? Sind Deine Figuren immer rein fiktiv oder haben sie auch ab und an mit realen Personen in Deinem Leben zu tun?Letzten Endes sind sie rein fiktiv. Hin und wieder gibt es Anspielungen. Über reale Menschen schreibe ich aber nicht.
Wie kommst du auf die Namen deiner Charaktere?
Ein langer, schwieriger Prozess. Wenn die Namen eine Melodie entwickeln, dann beginnt der Charakter zu leben. Bis dahin aber kann es sehr lange dauern.
Welches gelesene Buch hat einen nachhaltigen Eindruck bei Dir hinterlassen und ist aus Deinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken?"David Copperfield", "Es", "Garp und wie er die Welt sah", "Wonder Boys" (und viele, viele mehr).
Wenn Du in Dein eigenes Bücherregal schaust – welches Genre ist hier am meisten vertreten?Klassische englische Literatur und moderne amerikanische Literatur.
An welchem neuen Buchprojekt arbeitest du gerade? Auf was dürfen wir und als nächstes freuen? Kannst Du den Lesern schon etwas vorab verraten?
Im Dezember erscheint die Taschenbuchausgabe von GRIMM, im Frühjahr 2013 die Taschenbuchausgabe von HEAVEN. Und im Januar (ich glaube, es ist der Januar), erscheint mein neuer Jugendroman DARTMOOR bei Arena (das ist zumindest der Arbeitstitel). Derzeit arbeite ich an einem Roman mit dem Arbeitstitel SUGAR & CINNAMON, zu dem ich aber noch nichts sagen darf.

Recherchierst Du vor Ort oder fließt sehr viel Phantasie in Deine Bücher mit ein?Recherche im Internet reicht aus, wenn Reisen aus zeitlichen Gründen nicht möglich ist.

Gibt es etwas das du beim schreiben immer bei dir hast?
Papier und einen Kugelschreiber.

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