Immer noch Chaos bei der ZVS

Immer noch Chaos bei der ZVS

Große Probleme existieren beim bundesweiten Studienzulassungssystems via Internet und auch insgesamt: Maximal 40 aller 300 Hochschulen werden im kommenden Wintersemester an dem Online-Bewerbungsverfahren für die begehrten Numerus-clausus-Studiengänge (NC) teilnehmen können – und dies auch nur mit einer einzigen Fachrichtung. Das bestätigte am Montag auf Anfrage die „neue“ ZVS, die Stiftung Hochschulstart in Dortmund.

Wie der Sprecher ausführte, liegen die Probleme nicht bei der ZVS, sondern an teilweise veralteter Hochschul-Software, mit der nicht auf die Bewerber-Plattform im Internet zugegriffen werden kann. Das in Entwicklung befindliche „Dialogorientierte Serviceverfahren“ ist noch nicht so weit. Damit sollte die aktuelle Einschreibepraxis beendet werden. Noch ist diese so, dass sich ein Abiturient bei 10, 15 oder 20 Hochschulen bewirbt. Bekommt er mehrere Zusagen, sind bis zu seiner Entscheidung die Plätze nicht für andere zugänglich. Bis eine Hochschule letztlich weiß, wo die Bewerber tatsächlich ihr Studium beginnen, sind schon Wochen/Monate vergangen – nach Schätzung der ZVS bleiben bis zu 17.000 NC-Plätze unbesetzt.

Dieses Durcheinander begann schon 2004, als jede Hochschule die Freiheit bekam, ihre Bewerber selbst auszuwählen. Doch schon bald wurde erkannt, dass es ohne Koordinierung der bundesweiten Mehrfach-Bewerbungen nicht geht.

Die neue Online-Plattform der ZVS soll eine Koordinierung des Bewerbungsverfahrens gewährleisten. Kurz: Hat ein Student an einer Uni eine Zusage, fliegt er aus dem Portal heraus, Doppelmeldungen wären vermieden. Er hat aber auch keine Wahlmöglichkeit mehr. Das System funktioniert erst bei einem Bruchteil der Hochschulen. Die ZVS schiebt das auf veraltete Software der Hochschulrechner.

Der Bund hat für die Entwicklung des neuen Onlineportals bisher 15 Millionen Euro gezahlt – es wird weiter dran gearbeitet, eine Lösung herzustellen.



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