Im Kino mit American Hustle

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Veröffentlicht am 6. März 2014 | von Verena Piontek

Alles dreht sich um die Oscarverleihung, die großen Gewinner und Verlierer. Wie immer versuche ich mir noch schnell die nominierten Filme anzusehen. Man möchte ja am großen Tag eine Ahnung haben, ob die Nominierten die Goldstatuette verdienen. Ich durchforste das Kinoprogramm und stelle fest, dass ich die Qual der Wahl zwischen Dallas Buyers Club (Depri-Film), oder American Hustle (Seventies Satire) habe. In den bitteren Geschmack von Gravity kam ich bereits. Eine Stunde zu viel raubte mir The Wolf of Wallstreet und nominierte Filme wie Nebraska oder Her suche ich im Kinoprogramm vergeblich.

Meine Entscheidung fällt auf American Hustle. Als glücklicher Begleiter darf sich P. zu mir gesellen. P. ist ein selbsternannter Cineast. So sagt er zu einem Kinobesuch nie nein. Zum Glück ist er von meinem Vorschlag begeistert. Nur eines hat er anzumerken: „Aber Liebes nur im Original. Diese schlechten Übersetzungen und Synchronisationen bereiten mir Kopfschmerzen.“ Wenige Stunden später treffen wir uns im Actors-Kino. Seelisch habe ich mich schon auf filmisch tiefgehende Gespräche und Diskussionen eingestellt. Während P. mir alle Details über den Film verrät (Produktionskosten, Gagen der Darsteller, Hintergründe zum Drehbuch etc. etc.) und mich niederfaselt (zum Ärger der anderen Zuschauer), versuche ich krampfhaft mich auf den Film zu konzentrieren. Immerhin ist mein Englisch nicht gerade das Beste. Was P. mir verheimlicht hat, er kennt den Film bereits. Aha deswegen kommentiert er alles so gekonnt und gibt zu jeder Szene seinen Senf dazu. Egal ob es mich interessiert, oder nicht.

Abgesehen von P. seinem losen Mundwerk, gehört Jennifer Lawrence absolut zu meinen Favoriten unter den weiblichen Schauspielerinnen in Hollywood. Ihre Rolle erinnert zwar ein wenig an ihre Darstellung in Silver Linings, aber wir (P. und ich) sind uns einig: Wir lieben ihr Spiel. Nur Christian Bale hätte uns besser in seinem Batman-Body gefallen. Wir erinnern uns: Sixpack, Bizeps, Trizeps, starke Beinmuskulatur und der unheimlich enge Batman-Suite. P. vermerkt verstört: „Nochmal kann ich mir diesen Ranzen (gemeint ist Bales Bauch) nicht geben.“

 

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