Ihr fragt, ich antworte

Ihr fragt, ich antworte

Von Birgit:

Wie bist du zur Pharmazie gekommen? Traumberuf schon als Kind oder Familientradition?

Meine Mutter ist Drogistin und als ich mich zu Gymnasium-Zeiten umgeschaut habe, was es denn so alles gibt, war ich da natürlich in Richtung Gesundheitswesen vorbelastet. Sie arbeitete in einer Apotheke und dort konnte ich einen Tag lang Schnuppern und die Apothekerin hat mir gezeigt, was sie so alles machen. Sie hat sich enorm Mühe gegeben mit mir – Ich durfte eine Salbe selbst herstellen und verschiedene Anwendungsformen anschauen (Ampullen, Zäpfchen …). Ich habe gesehen, wie sie die Leute mit Gesundheitsproblemen beraten und da – war es passiert. Ich wusste, das wäre etwas für mich: abwechslungsreich und ich kann den Leuten helfen, dazu ein paar Sachen selber machen (Handwerk! – da sieht man gleich ein Ergebnis) und dann hab ich ein grosses Interesse am Mensch. Dazu kommt, dass man als Apothekerin (auch als angestellte) sehr selbständig arbeitet. Ich habe mich sonst noch umgeschaut, aber nichts „passenderes“ für mich gefunden.

Von Kathrin: / und Liz

Welche Hobbies hast du neben dem Bloggen, und was wäre dein 2. Berufswunsch gewesen, wenn’s mit der Pharmazie nicht geklappt hätte?

Berufswunsch … Wenn ich nicht Apothekerin geworden wäre, dann wohl Grafikerin – das habe ich mir damals auch intensiv angeschaut, aber für das hätte ich nicht zwingend die Matur machen müssen. Ausserdem … dachte ich, dass Apothekerin mehr Geld bringt. Das ist … vielleicht nicht mal unbedingt so, wer weiss.

Hobbies: Malen (siehe oben), Fotografieren, Computer (plus die Kombination: ich mache gerne Fotobücher etc…), lange Zeit war ich auch in der Feuerwehr aktiv. Ausserdem: Reisen! Ich sehe gerne andere Länder, Landschaften, Leute, exotische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung – und ich liebe tropische Temperaturen.

Vom zwerg:

Wir sehen hier so viele Apotheken, wie sieht eigentlich deine Apotheke aus? Ich stell mir das immer sehr groß vor, weil da ja noch ne ganze Drogerie reinpassen soll, zumindest gibt es bei dir anscheinend Produkte, die ich niemals in einer Apotheke suchen würde, z. B. Haarfärbemittel oder Parfüm.
Vielleicht kannst du auch statt einem Foto eine Zeichnung oder so einstellen, wenn das sonst zu sehr wiedererkennbar ist.

Ich kann ja mal mit Worten ein Bild malen :-)

Von aussen ist meine Apotheke leider absolut nicht bemerkenswert – darum werdet ihr sie auch kaum auf einem Bild hier zufällig wieder finden. Innen: wir sind ja eine Apotheke und Drogerie. Beim Eingang auf der einen Seite die Kosmetika- und Parfümabteilung, auf der anderen Seite Reform, Tees und Alternativmedizin, in der Mitte ein paar niedrige Regale mit Körperpflege, Haarpflege ganz hinten die Apotheke mit Schubladen – gleich daneben ein Gang nach Hinten, wo Büro, Labor, Lager und Personalraum ist.

Und Isa will wissen:

Wie schaffst du es, täglich (mehrmals) zu bloggen, wo du doch eine intakte Beziehung, ein junges Kind, und einen (Vollzeit?)-job hast? Wann schläfst du, kochst und putzt du selbst? Oder nimmt die Familie viel ab? Manchmal ist mir das ein Rätsel, wie du das alles schaffst.

Kleines Geheimnis: ich schreibe vor. Dank WordPress kann ich die Veröffentlichungen timen. Das heisst … ich schreibe tatsächlich nicht täglich (ich hoffe, ihr seid jetzt nicht enttäuscht).

Ich arbeite auch nicht 100% sondern etwas weniger. Gute Mitarbeiter sind da sehr viel wert, die halten die Stellung, wenn ich nicht in der Apotheke bin – so gut, wie wenn ich da wäre. Mein Mann nimmt mir im Haushalt viel Arbeit ab (ja, der kann auch kochen, abwaschen, Wäsche machen und besser bügeln als ich). Und gelegentlich hilft auch die Oma und Opa mit Junior. Es ist alles eine Sache der Organisation. Dafür … sieht es bei mir zuhause alles andere als perfekt aus (leider).

Mia fragt:

Eine gänzlich unpharmazeutische Frage, aber nachdem du mal zu der Geburt deines Juniors geschrieben hast: Willst du noch weitere Kinder?
Und:
Was bedeutet das Bloggen genau für dich?

Wollen: eigentlich ja … können: nein. Das können wir uns Zeitmässig nicht leisten – und ich will nicht dass mein Kind zu kurz kommt, weil ich ihm nicht die nötige Zeit geben kann.

 

Ich weiss, ich habe noch nicht alle Fragen beantwortet – die restlichen bekommen aber auch noch eine Antwort.


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