IGS Hamburg

Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit, die IGS mit Freikarten zu besuchen. Ich muss zugeben, so wild war ich nicht drauf, da die IGS ja im Vorwege schon kontrovers in den Medien diskutiert wurde (zumindest in den Hamburger Lokalmedien). Aber da ich an diesem Tag an einer Veranstaltung auf dem Gelände teilgenommen habe, dachte ich, ich mache mir einfach mal einen eigenen Eindruck. Und ich muss sagen, ich war enttäuscht. Das Motto “In 80 Gärten um die Welt” hatte mich mit einigen Erwartungen versehen, aber im Endeffekt war es doch so, dass man durch einen grünen Park gegangen ist, in dem links und rechts vom Weg mal kleine Themeninseln waren. Kreativ und auch gut gemacht, aber mir fehlte irgendwo der Zusammenhang. Und die dazu passenden Pflanzen. Ich kann mich vor allem erinnern, Narzissen, Tulpen und Kaiserkronen gesehen zu haben. Ich mag Tulpen und Narzissen und auch Kaiserkronen …

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… aber ist es nicht auch Sinn einer Gartenausstellung, verschiedene, vielleicht auch exotische oder ungewöhnliche Pflanzen zu zeigen? Gerade, wenn man mit dem Motto “In 80 Gärten um die Welt” wirbt? Der Park Planten un Blomen in Hamburg, in dem mehrere Gartenausstellungen stattfanden, ist aus meiner Sicht sehenswerter, als die IGS in Wilhlemsburg. Und das ohne einen Eintrittspreis von 21€ bezahlen zu müssen. Sondern ganz umsonst. Für jeden.
Einzig der Garten der Religionen, wo Bildhauer und Grabgestalter teils futuristische und sehr kreative Grabstätten gestaltet haben, blieb mir von der IGS als etwas Besonderes in Erinnerung.

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Aber wo rechtfertigt das, die vielen Bäume, die gefällt wurden, die Kleingärtner, die ihre Parzellen abgeben mussten und den Unmut der Wilhelmsburger, IMG_6151die ihren Park diesen Sommer nun nicht nutzen können? Ich glaube, man hätte bei der Planung mehr Rücksicht auf die bereits vorhandene Vegetation nehmen sollen, so wie eine Lösung für die Anwohner finden, beispielsweise ermäßigte Dauer- oder sogar Freikarten.  Wem hätte das weh getan? Zudem hätte man vermutlich in Anbetracht der Größe des Geländes sehr viel mehr aus der Gartenschau heraus holen können, zumal wirklich viele tolle Ansätze da waren, wie z. B. eine Wüsten- und eine Wasserlandschaft.
Mein persönliches “Negativ-Highlight” bleibt aber der Loki Schmidt Garten.  Auf dem Begleitschild stand, dass Loki sicher ihre Freude an den einheimischen Pflanzen dort gehabt hätte. Das sah dann so aus: IMG_6158

Für mich stand der Garten allerdings nur für die Lieb- und Gedankenlosigkeit, die teils zum Vorschein kam. Sehr schade.
Fazit: ich verließ die IGS mit gemischten Gefühlen…Einige tolle Ansätze und Ideen, viele schöne einheimische Frühblüher, aber eine aus meiner Sicht fragwürdige Umsetzung.



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