Ich will nicht nach Afghanistan

Mit lieben Grüßen von Jugendlichen:

Mit der Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli dürfte es Probleme geben. Die Bundeswehr klagt jetzt schon über Nachwuchsmangel. Die Bundeswehr sollte wieder das werden, wozu sie gedacht war. Eine Verteidigungsarmee bei einem Angriff im eigenen Lande und keine Armee, die im Ausland agiert. Man argumentiert gerne mit dem Bündnisfall der NATO. Er setzt voraus, dass ein Bündnispartner tatsächlich angegrifffen wurde und nicht sich angegriffen fühlte oder die NATO glaubt, sich in die Belange anderer Länder einmischen zu sollen. Uns allen sollte zu denken geben, dass Obama öffentlich bekannt hat, dass die NATO-Partner bei Auslandseinsätzen USA steuerlich entlasten sollen.
Geht man freiwillig und aus Überzeugung zum Militär ist es die eigene Angelegenheit. Es ist zu befürchten, dass es junge Menschen gibt, die sich wegen Chancen- oder Aussichtlosigkeit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt und existenzieller Not anwerben lassen. Nach dem Motto: Lieber Bundeswehrsoldat als öffentlich pauschal diffamierter Arbeitsloser.
Wohin marschiert die Bundeswehr?
"Die Rekrutierer sind unterwegs. Mit Spots, Auftritten bei Bildungsmessen und Touren ihres Info-Trucks will die Bundeswehr Nachwuchs gewinnen. Eine schwierige Aufgabe, denn wie werbe ich mit Gefahren, Traumata, Angst und Tod - all das kommt bei den Einsätzen der Bundeswehr in Kriegsgebieten vor. Doch Freiwillige zu gewinnen, wird für die Bundeswehr immer wichtiger, seit die Wehrpflicht ausgesetzt ist."

Liebe Eltern, wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Kinder in Schulen den "Info"-Veranstaltungen der Bundeswehr ausgesetzt werden, machen Sie ihnen bitte bewusst, dass sie daran nicht teilnehmen müssen. Die Schulen müssen Ersatzunterricht anbieten.
Helfer verzweifelt gesucht
"Jahrzehntelang waren sie die Stütze der Sozialverbände bei der Altenpflege, Betreuung von Kindern oder behinderten Menschen: die “Zivis”. Doch nach Aussetzung des Wehrdienstes fällt nun auch der Zivildienst weg. Können zigtausende Zivildienstleistende im Eilverfahren durch den neuen Bundesfreiwilligendienst ersetzt werden? Sozialeinrichtungen schlagen Alarm: Nach dem Zivi droht das Chaos."
Es ist mehr als traurig, wie sehr man in sozialen Bereichen auf die Zivildienstleistenden angewiesen war und ist. Auch viele Krankenhäuser waren froh über jeden "Zivi". Es dürfte nicht wundern, wenn man sich bei der Bäumchen-wechsel-dich-Politik umentscheiden würde und aus der Aussetzung wieder eine Wehrpflicht wird.

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