Ich steh’ auf Fragen.

Kennst du auch diese Fragen:

Woher? Wer? Wohin?

Woher? Wer? Wohin?

Woher komme ich?

Wer bin ich?

Wohin gehe ich?

Meist sind die Antworten sehr unbefriedigend und man geht zur Tagesordnung über.

Ist dir schon einmal der Gedanke gekommen, die Frage, die üblicher  Weise in vielen Philosophien gestellt wird, mal ein wenig abzuwandeln?

Stelle dir die Frage besser einmal abgewandelt so: “Wer bin ich nicht“?

Wenn du alles was du beobachtest, nach und nach als etwas erkennst, was du nicht bist, dann bist du nachher das, was übrig bleibt!

Das ist etwas, was im Moment geschieht. Wir haben den Ablauf in dem Moment, wo wir erkennen, was wir alles nicht sind. Das lässt sich nicht überspringen, solange Anhaftungen  in bestimmten Aspekten vorhanden sind, von denen du meinst, das bin ich jetzt.

Alles was du beobachten kannst bist du nicht.

Das bin ich auch nicht, das ist im besten Falle ein Aspekt von mir, ein Teil von mir, ein kurzes Aufblitzen einer bestimmten Qualität. Aber das was ich bin, ist das dahinterliegende. (Wenn du das neue annimmst, braucht es auch wieder eine Phase des Durchschauens um auch dann wieder losgelassen zu werden. Nicht gleich so ungeduldig werden).

Das ist das, was keinen Frieden braucht, sondern in Frieden ist!

Was kein Verständnis von Sein braucht, sondern immer im Sein ist. Das was noch fehlt, ist das Loslassen dessen, was noch nicht an dieser Stelle ist. Das ist der Prozess der momentan stattfindet.

Von daher braucht es auch nichts was geschehen muss, denn es ist ja schon geschehen.

Das kann durch den Kopf nicht verstanden werden.  Hier ist die Müdigkeit des Kopfes die Voraussetzung, damit er Ruhe gibt. Und die anderen Aspekte in uns, langsam nach und nach wahrgenommen werden können und die Dinge wieder in Relation kommen.

Im Schlaf nimmt der Kopf wieder Position an, die ihm gebiert. Er hat die gleiche Höhe mit den Füssen und den anderen Organen auf einer Höhe. Er ist nicht der, der meint, alles zu überblicken. Diesen Größenwahn entwickelt, obwohl er nur so wenig sieht.

Der Kopf wird gebraucht. Er kann ein großartiger Diener sein, aber er ist ein fürchterlicher Herr. Das gilt für viele Diener.

Falsche Vorstellungen

Alle unsere Bewegungen, die wir im Moment in Gang halten, basieren auf der Vorstellung einer besseren Zukunft und eines ungenügenden Moments und einem interpretieren dessen was wir  Vergangenheit nennen.

Wir sind ständig davon in Bewegung  gehalten. Wir werden in Bewegung gehalten, dass wir in der Zukunft etwas ändern wollen. Dass wir im Konflikt stehen, dass wir im Kampf stehen mit dem was jetzt da ist.

Das ist das ganz Fundamentale in all dem was uns in Gang hält.

Wenn an der Stelle Frieden geschieht, mit dem was jetzt ist, und damit ist nicht Frieden gemeint mit den ganzen einzelnen Aspekten, sondern in dem Moment, wo du jetzt bist, gerade jetzt, und da ist alles in Ordnung, dann kann etwas in dir in Ruhe geraten, das vorher sehr stark in Bewegung war.

Es kann etwas in Frieden kommen, was sehr stark in Konflikt war. Da löst sich ganz automatisch, ohne dass es sich der einzelnen Auseinandersetzung noch einmal bedarf, auch vieles was vorher noch an Anhaftung zu finden war, momentan auf.

Anhaftungen brauchen den Konflikt – ist der Konflikt weg, ist die Anhaftung auch verschwunden.

Als hilfreiches Instrument ist das etablieren der momentanen Achtsamkeit.


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