Ich habe einen Traum

Ich habe einen Traum
Von großen Menschen
Von Heldentaten
So selbstverständlich
Wie das Lächeln eines Fremden
In meinem Traum
Sind alle eins
Und grundverschieden
Wir kommen mit unseren Stärken
Wir kommen mit unseren Schwächen
Wir anerkennen uns
Mit realistischem Blick auf das Gute
In meinem Traum
Können wir uns vertrauen
Können wir uns nahe kommen
Und voneinander fern bleiben
Können wir zu unseren Schwächen stehen
In meinem Traum
Fängt die Gesellschaft uns auf
Und Loyalität wiegt mehr als Reichtum
Ich habe einen Traum
Er wird nie wahr
Doch den Weg dahin
Können wir gehen
Werden wir gehen?
Gehen wir.

Angelika Sommer