Hundesprache verstehen: Wie geht es deinem Hund?

Wie geht es deinem Hund? Wir helfen dir, die Hundesprache zu verstehen. In diesem Text erfährst du 15 Verhaltensweisen und was sie bedeuten.

Leider können Hunde nicht mit uns sprechen, deshalb ist es aber umso wichtiger, dass du weißt worauf es zu achten gilt. Die Körpersprache und auch das Gesicht deines Vierbeiners geben dir hier die nötigen Hinweise. Freut sich dein Hund wirklich immer, wenn er mit seinem Schwanz wedelt? Was bedeutet es, wenn dein Hund gähnt? Hier zeigen wir dir 15 Zeichen und was sie bedeuten, damit du die Hundesprache schnell zu verstehen lernst.

Fangen wir nun damit an, die Sprache unserer Vierbeiner zu entschlüsseln, um eine noch engere Verbindung zu schaffen.

1. Die Augen sind weit geöffnet

Die Augen deines Vierbeiners können dir viel über sein Verhalten verraten. Sind die Augen deines Hundes wachsam und weit geöffnet, versucht er damit deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Er möchte dich herausfordern und erwartet dabei auch von dir, auf diese Aufforderung entsprechend entschlossen zu reagieren. Handelt es sich hier nicht um deinen eigenen Hund, solltest du besser den direkten Augenkontakt vermeiden. Bei Hunden ist dies oftmals ein Zeichen für Aggression und es kann unter Umständen zu einer gefährlichen Situation kommen.

2. Er blinzelt dich an

Blinzelt dein Hund dich an bedeutet es, dass er mit dir spielen möchte. Es ist also an der Zeit sich mit ihm zu beschäftigen.

Kneift dein Hund die Augen zusammen und blinzelt dich an, zeigt er seine Lust zu spielen. Es ist also Zeit sich mit ihm zu beschäftigen oder einen langen Spaziergang zu machen. In manchen Fällen hat das Zusammenkneifen der Augen aber auch noch andere Gründe. Kommt dieses Verhalten sehr oft vor, kann das auch ein Zeichen dafür sein, dass dein Hund schmerzen hat. In diesem Fall solltest du ihn besser zu einem Tierarzt bringen.

3. Er zeigt seine Zähne

Der Hund zeigt seine Zähne, ohne zu knurren. In der Hundesprache ist das ein Zeichen dafür, dass er sein Revier beschützen möchte.

Zeigt dein Hund seine Zähne, knurrt aber dabei nicht, weist das darauf hin, dass dein Hund versucht sein Revier vor Anderen zu beschützen. Dieses Verhalten kann vor allem auftreten, wenn es um das Futter geht. Es ist generell sinnvoll, sich keinem fremden  Hund zu nähern, wenn dieser gerade frisst. Dabei kann es nämlich vorkommen, dass der Hund denkt, du würdest ihm das Futter stehlen. Um auf solche Verhaltensweisen richtig reagieren zu können, bietet es sich an, eine Hundeschule zu besuchen, da du hier gezielt lernst, wie du deinen Hund erziehen und sozialisieren kannst.

4. Schwanzwedeln

Beim Schwanzwedeln kommt es in der Hundesprache auf das Tempo an. Wedelt er schnell mit dem Schwanz, gibt er dir zu verstehen, dass er sich freut.

Wedelt dein Hund zum Beispiel langsam mit seinem Schwanz, bedeutet das, er versteht nicht was gerade passiert. Er fragt dich in diesem Moment, was er nun zu tun hat. Hier solltest du ihm also helfen, sich in der Situation besser zurechtzufinden, indem du im Anweisungen gibst oder ihn beruhigst. Wedelt er jedoch schneller mit seinem Schwanz, ohne dabei versteift zu wirken, ist er meist aufgeregt und freut sich, dich zu sehen.

5. Er versteckt seinen Schwanz

Diese Haltung nimmt er ein, wenn er sich in einer Situation Unwohl fühlt. Dabei kann er Angst vor bevorstehenden Schmerzen haben, wie beispielsweise vor einem Tierarztbesuch. Der Hund kann somit aber auch generell Angst vor etwas oder jemandem zeigen. Kommt es zu häufig vor, dass dein Hund seinen Schwanz versteckt und du die nicht weißt wieso, solltest du sicherheitshalber einen Tierarzt aufsuchen.

6. Gähnen

Auch das Gähnen hat in der Hundesprache eine Bedeutung. Damit gibt dir dein Hund zu verstehen, dass er sich ängstlich fühlt.

Auch das Gähnen hat bei Hunden nicht unbedingt nur etwas damit zu tun, wie müde er gerade ist. Vor allem Welpen gähnen oftmals, wenn sie sich in der Nähe von anderen, größeren Hunden befinden. Hunde zeigen damit, dass sie sich eher ängstlich fühlen oder reizbar sind. Gähnt dein Haustier allerdings unmittelbar, nachdem du gegähnt hast, drückt er damit seine Zuneigung und Bindung zu dir aus und ist ein Beweis dafür, wie gut ihr euch versteht.

7. Die Ohren stehen ab

Die Ohren des Hundes stehen ab. Das bedeutet, er ist neugierig und hört dir gerade aufmerksam zu.

Auch die Ohren können dir einiges über das Verhalten deines Haustieres sagen. Stehen diese vom Körper ab oder sind nach vorne geneigt, ist dein Hund gerade neugierig. Das kann vor allem dann passieren, wenn sich der Hund in neuen Situationen oder Umgebungen befindet. Spitzt er die Ohren schenkt er allem, was in seiner Umgebung passiert besondere Aufmerksamkeit.

8. Die Ohren liegen an

Liegen die Ohren deines Hundes an, ist das ein Zeichen für seine Unsicherheit. Versuche ihn in so einer Situation zu beruhigen.

Liegen die Ohren deines Hundes flach am Kopf an, drückt er damit seine Angst oder Unsicherheit aus. Manchmal kommt es vor, dass nur eines der beiden Ohren, meistens das Linke, anliegt. So reagieren Hunde meist, wenn sie auf neue Personen oder Menschen, vor welchen sie Angst haben, treffen. Falls ihr euch in einer ungefährlichen Situation befindet, kannst du deinen Hund beruhigen, indem du in streichelst. Andernfalls ist es sinnvoll, ihn aus der aktuellen Situation herauszunehmen, damit er sich selbst wieder beruhigt.

9. Über die Schnauze lecken

Der Hund leckt sich über die Schnauze, wenn er einer gefährlichen Situation aus dem weg gehen möchte.

Das kann häufig vorkommen, wenn sich der Hund in einer stressigen oder gefährlichen Situation befindet. Diese Geste ist außerdem dafür da, auch mit anderen Hunden zu kommunizieren. Er hat dadurch die Möglichkeit eventuelle Angreifer zu beruhigen aber auch sich selbst, da er zeigt, dass er an keinem Konflikt interessiert ist.

10. Er zeigt dir seinen Bauch

Wenn er sich auf den Rücken legt und deinen Bauch zeigt, will dir dein Hund zu verstehen geben, dass er dir vertraut und dich zufrieden stellen.

Dein Hund dreht sich auf den Rücken oder die Seite und zeigt dir seinen Bauch: Damit drückt er aus, dass er dir vertraut und dir gefallen möchte. Damit dein Hund versteht, dass du zufrieden mit ihm und seinem Verhalten bist, kannst du ihm einfach den Bauch kraulen, nachdem er sich auf umgedreht hat. Aber: Solltest du feststellen, dass sich dein Hund zwar auf den Rücken dreht, sein ganzer Körper jedoch angespannt ist, stellt dies keine Einladung für Streicheleinheiten dar. In diesem Fall unterwirft sich der Hund, um weitere Konfrontation zu vermeiden. In diesem Fall sollte man also nicht zusätzlich auf den Hund zugehen und ihn berühren.

11. Er legt sein Kopf auf dein Knie

Wenn dein Hund seinen Kopf auf dein Knie legt, bedeutet das in der Hundesprache, dass er deine Aufmerksamkeit möchte und dir zu verstehen gibt, dass er dich braucht.

Legt dein Hund seinen Kopf auf deinem Knie ab, möchte er deine Aufmerksamkeit erhalten und dir zu verstehen geben, dass er dich braucht. Berührt er deine Hände mit seiner Schnauze, dann möchte er gestreichelt werden. Vielleicht fühlt sich dein Hund gerade etwas einsam und möchte deshalb mit dir spielen.

12. Er legt seine Pfote auf dein Knie

Legt dein Hund seine Pfote auf dein Knie und schaut dich dabei direkt an, bedeutet das in der Hundesprache, dass er dir gegenüber Dominanz zeigt. Um dieses Verhalten zu stoppen, solltest du ihm direkt in die Augen sehen und dann seine Pfoten von deinem Knie schieben. Damit gibst du ihm zu verstehen, wer das Sagen in eurer Beziehung hat und du verhinderst auch in Zukunft dominantes Verhalten von deinem Hund.

13. Das Rückenfell ist aufgestellt

Sogar das Fell deines Hundes kann Aufschluss darauf geben, in welcher Gefühlslage er sich gerade befindet. In Konfliktsituationen kann es dazu kommen, dass sich das Rückenfell des Hundes aufstellt. Dies verdeutlicht die Anspannung und eventuell auch Aggressivität, welche sich in dem Hund gerade aufbaut.

14. Er schüttelt sich

Dein Hund schüttelt sich nicht nur, wenn er nass ist. Mit diesem Verhalten versucht er auch Spannung abzuschütteln, wenn er in einer stressigen Situation war.

Schüttelt sich der Hund, als würde er Wasser von sich abschütteln, ist dies für deinen Hund eine Möglichkeit, den Stress oder die Spannung, welche er gerade hatte loszuwerden oder eben „abzuschütteln“. Dieses Verhalten kann zum Beispiel vorkommen, wenn der Hund gerade eine unangenehme Person oder einen schwierigen Hund getroffen hat und mit dieser Erfahrung nun abschließen will.

15. Ducken

In der Hundesprache ist das Ducken ein Zeichen dafür, dass dein Hund nicht gestreichelt werden möchte.

Duckt sich ein Hund, nachdem du auf ihn zugegangen bist, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass er im Moment nicht berührt werden will. Diesem Wunsch solltest du dann auch unbedingt nachgehen, da der Hund sonst gestresst wird und in zukünftig eventuell noch weniger Nähe sucht.

Generell ist es sehr hilfreich, wenn du deinen Hund ab und zu beobachtest, um zu erkennen, wie er in verschiedenen Situationen reagiert. Hoffentlich kannst du mit diesen einfachen Tipps die Hundesprache nun besser verstehen und eine noch stärkere Freundschaft zu deinem Vierbeiner aufbauen.


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