Hunde als Ware in der Zoohandlung

Hund als Ware einkaufenWelch makaberes Szenario an der Kasse einer Zoohandlung. Auf dem Kassenband liegen Hundefutter, Hundespielzeug und im Einkaufswagen ein junger Hund. Alles schön mit Preisschildern ausgezeichnet. Der Kassierer zieht das Hundezubehör über den Scanner, während der kleine Welpe im Wagen bleiben kann. Schließlich gibt es auch den mobilen Scanner, eben so , wie im Baumarkt, wenn man die schweren Sachen nicht aufs Band legen muss. Einmal kurz den Preis eingescannt, den Einkauf bezahlten und schon ist man einer der vielen Millionen Hundebesitzer in Deutschland.

So, oder so ähnlich wird es wohl in einer deutschen Zoohandlung an der Kasse ablaufen.

Die Hunde als Ware

Dieses Szenario mag für manch einen sicherlich etwas zu übertrieben dargestellt sein, aber seitdem der Weg für Welpenverkauf in Zoohandlungen geöffnet wurde, werden sich wohl Szenen wie diese sicherlich an der Kasse abspielen. Oder wie werden die jungen Welpen sonst abgerechnet? Per Kilopreis, per Alter, nach Hunderasse oder gibt es hier einen Stückpreis? Und gibt es dann hier auch günstige Angebote, nach dem Motto “Kauf 2, nimm 3!”, der Rabatt wird an der Kasse abgezogen?

Auch wenn dieses “Geschäftsmodell” wohl rechtlich auf der sicheren Seite steht, moralisch ist diese Praxis wohl kaum vertretbar und entsetzt nicht nur diverse Tierschutzorganisationen, wie beispielsweise die PeTA. Gerade weil sich der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe dazu verpflichtet hat, keine Hundewelpen “im Laden” zu verkaufen. Diese Verpflichtung trifft allerdings auf diese Tierhandlung nicht zu, da dieses “Fachgeschäft” eben kein Mitglied in diesem Verband ist und sich somit an keinerlei Abmachungen halten muss. Somit steht dem Abverkauf an Lebendware soweit nichts mehr im Weg, wären hier allerdings nicht die Proteststürme der Tierliebhaber, welche dem Branchenriesen allerdings, dank eingesetzten Sicherheitsleuten, sicherlich nur ein müdes Lächeln abringen können.

Garantiefall Hund?

Was mache ich denn, wenn mir mein frisch eingekaufter Hund nicht zusagt, oder sich eben nicht so verhält, wie mir im Laden versprochen wurde. Habe ich dann das Recht auf kostenlosen Umtausch? Bekomme ich mein Geld wieder erstattet oder bekomme ich in diesem Fall nur einen Einkaufsgutschein im Wert des “Einkaufs”, damit ich dann vielleicht Hundefutter kaufen kann. Oder wird gar solange nachgebessert, bis der Kunde, also der Käufer eines Welpen, dann mit seiner gelieferten, bzw. gekauften Ware zufrieden ist?

Und was passiert dann mit der Umtauschware? Gibt es diese dann mit dem Vermerk “Sonderaktion, vom Umtausch ausgeschlossen!” mit extra Rabatt?

Hat sich dieser Zoofachhandel eigentlich auch schon Gedanken darüber gemacht, was denn eigentlich aus seinen Ladenhütern wird, den Hunden, die nicht rechtzeitig verkauft werden können, also bevor sie ein gewisses Alter erreicht haben, in dem sie dann eben nicht mehr die drolligen, kleinen, süßen Hundewelpen sind, die mal eben schnell im Vorbeigehen gekauft werden, weil die Kinder sonst nicht aufhören zu quengeln ….


wallpaper-1019588
Das sind die Gewinner beim Deutschen Computerspielpreis 2019!
wallpaper-1019588
Portugal: Luftwaffe rettet deutschen Kreuzfahrer
wallpaper-1019588
Feierlicher Auftakt der Wallfahrtssaison am 27. April in Mariazell
wallpaper-1019588
Anfechtungs- und Nichtigkeitsklagen gegen HV-Beschluss der Linde AG vergleichsweise beigelegt - Squeeze-out dürfte bald eingetragen werden
wallpaper-1019588
Solomon, Maynard: Beethoven. Biographie
wallpaper-1019588
Mein Corona-Senf V
wallpaper-1019588
Rouen – 7. Oktober 2019
wallpaper-1019588
Summer of Gaming: IGN kündigt sein eigenes digitales Event an