Horgen informiert schlecht

Horgen informiert schlecht Gestern zogen wir vom Horgner Ortsteil Käpfnach das Käpfnacher Tobel hinauf. Irgendwann, schon ziemlich weit oben, ein Verbotsschild für Fussgänger. Wir gingen weiter. Solche Schilder stehen des öftern an einem Weg; meist hat der Förster das Schild nicht abgeräumt, obwohl am Wochenende gar nicht geholzt wird. Zuhinterst im Tobel kamen wir zu einer Treppe die nackte Nagelfluhhalde hinauf. Und wir sahen, dass der Quersteg, zu dem sie führte, an einer Stelle eingeknickt war (auf dem Foto sieht man das nicht wirklich, tut mir leid). Wir konnten nicht weiter und ärgerten uns. Hey, Horgen offiziell, warum könnt ihr nicht unten im Tobel ein Schild oder Plakat anbringen, das erklärt, dass man ganz oben nicht weiterkommt. Das würde dem Wanderer ersparen, dass er nach 25 Minuten in einer Sackgasse endet. Informieren - offenbar eine Kunst, die nicht alle beherrschen.
Abgesehen davon war das eine tolle Wanderung mit allen Spielarten von Niederschlag zwischen reinem Regnen und reinem Schneien. Wir zogen von Horgen hinauf nach Schönenberg und hinab nach Sihlbrugg Dorf, was fünfeinhalb Stunden dauerte. Mehr darüber morgen.

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