Homeoffice in Krisenzeiten (Covid-19)

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Eigentlich wollte ich mich nicht zu den Kommentaren zur derzeitigen „Covid-19 Krise“ äußern. Nun überkommt es mich aber doch.

Derzeit werden in vielen Firmen und Behörden die Mitarbeiter aufgrund der Corona-Pandemie aufgerufen, ihre Tätigkeiten aus dem Homeoffice zu erledigen. Doch dies scheint einige Risiken und Nebenwirkungen zu haben.

Schon seit 20 Jahren habe ich das Glück, dass mir mein Arbeitgeber Homeoffice gewährt. Die Gründe hierfür sind an dieser Stelle nicht von Bedeutung. Zunächst nutzte ich diese Möglichkeit stundenweise und habe es sukzessive auf drei Tage in der Woche ausgebaut. Kurzum: Ich habe mich langsam eingewöhnen können.

!!! Dies betrachte ich heute als großes Glück !!!

Von Bekannten bekomme ich in diesen Tagen, wo Covid-19 das öffentliche Leben fast lahm legt, teilweise besorgniserregende Rückmeldungen.

Hier einige Aussagen zum Arbeiten aus dem Homeoffice:

  • „… mir fehlt die direkte Kommunikation mit Kollegen und Kolleginnen“,
  • 
-… hätte nie gedacht, dass ich die Geräuschkulisse aus dem Großraumbüro vermissen werde“,
  • „… einen Kaffee in der eigenen Küche zu trinken ist etwas anderes als mit Gesprächspartnern in der Cafeteria,
  • „… ich drehe noch durch, wenn ich weiter isoliert arbeiten muss,
  • „… ich habe mir im Homeoffice den Fernseher angestellt, damit ich mich nicht so einsam fühle.“
-
  • – etc. etc.

Hinzu kommen diverse Artikel in den Medien zu diesem Thema; z.B. in GEO „„Aus psychologischer Sicht: Was Quanrantäne-Massnahmen für Betroffene bedeuten“„, die ich nicht  hilfreich zur Bewältigung des Problems halte, sondern die ich eher noch negativ verstärkend empfinde.

Und nun ?

Hier mein Angebot: Wenn jemand aufgrund von Homeoffice eine unangenehmes Gefühl der De-Sozialisierung verspürt, dann kann er/sie sich gerne bei mir melden und wir reden darüber.
Freue mich auch auf Eure Kommentare.

Liebe Grüße

Thomas

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