Hoffnung! Warum? Wozu?

Das wahre Licht erkennen

Das wahre Licht erkennen

Die Welt ist so wie du sie siehst.

Es ist die Sicht auf die Texte hier im Blog, die sie zu etwas (wertvollem) machen.

Mit oder ohne Texte wirst du keine Ziele erreichen.

Du kannst durch die Texte nur sehen, dass das Ziel erreicht ist.

Du bist so wie du sein sollst – die Welt ist so wie sie sein soll und wie es gerade ist.

Warum niemandem Hoffnung machen?

Weil ich dadurch Leiden erzeugen würde. Alles Leiden beruht auf dem Wunsch, die Dinge mögen anders sein als sie sind. Zu diesem Wunsch gehört die Vorstellung eines Jemanden, der sich wünscht, sowie die Vorstellung, es gäbe etwas, das jemand tun könnte, um die Dinge in einer imaginären Zukunft zum Besseren zu verändern. Auf diese Weise wird die `Geschichte‘ (die Welt der Erscheinungen) erschaffen. In dieser Welt ersetzen Hoffnungen und Wünsche den Frieden und die Vollkommenheit dessen, was ist.

In der Welt der Erscheinungen gibt es Verzweiflung, aber auch Hoffnung. Es gibt Traurigkeit, aber auch Freude. Es gibt Niederlagen, aber auch Siege. Angst ermöglicht Mut und so ergänzen sich die scheinbaren Gegensätze immer weiter.

Die Vorstellung, dass es ‘etwas zu erreichen‘ gibt, ist Teil der Illusion der Individualität. Da gibt es oft Vorstellungen von ewiger Glückseligkeit, von allumfassenden Wissen und ähnlichen Märchen. Doch selbst wenn das Individuum diese Ideale erreichen könnte, bringt die Illusion der Individualität immer wieder den Wunsch hervor, mehr zu erlangen. Oder man beschwert sich über den Status Quo.

Es ist paradox, aber der Frieden, der mit dem Wissen einhergeht, dass es kein Individuum gibt, taucht erst auf, wenn niemand mehr da ist, ihn zu genießen. Du bekommst nicht einmal die Chance, dich für etwas Besonderes zu halten.

Du bist so wie du sein sollst – die Welt ist so wie sie sein soll und wie es gerade ist, ist’s immer perfekt! Auch wenn es deiner Ansicht nach gerade nicht perfekt ist, ist diese nicht-perfekt-sein, perfekt.

Es besteht immer die Möglichkeit, deinen natürlichen Zustand zu erkennen. Er ist ja bereits vorhanden und braucht nur noch ent-deckt werden (decke weg). So, als ob man eine Statue ent-hüllt (Hülle weg). Die Hülle, die der Verstand webt, den Vorhang vor den eigentlichen Geschehen, kann man verschieben.

Foto: Fotolia

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