“High Noon” in Alabama: Trump unterstützt Kinderschänder Moore

Der Wahlsieg in dem US-Südstaat ist dem Präsidenten wichtiger, als die schockierenden Anschuldigungen gegen den Republikaner-Kandidaten bei den Senats-Nachwahlen am 12. Dezember, Roy Moore (70).

Acht Frauen bereits warfen dem Ex-Höchstrichter sexuelle Übergriffe vor – das jüngste Opfer war erst 14 Jahre alt zum Zeitpunkt der sexuellen Belästigung.

Trump aber attackierte jetzt vor dem Abflug zum Florida-Ressort Mar-a-Lago Moores Rivalen, den Demokraten Doug Jones, wegen seiner linken politischen Ansichten.

Bezüglich der Schock-Sexvorwürfe gegen Moore zeigte sich Trump jedoch skeptisch. Man wüsste ja nicht, ob die stimmen, Moore hätte ja alles abgestritten, tönte der Präsident.

Klar scheint, dass sich Trump trotz aller widerlicher Vorwürfe hinter den Skandalkandidaten stellen will – nachdem Top-Beraterin Kellyanne Conway vor dem Weißen Haus schon am Vortag die neuen Marschbefehle ausgegeben hatte.

Die Reaktionen sind verheerend: Anstatt den Frauen zu glauben, hätte sich Trump auf die Seite eines mutmaßlichen Kinderschänders geschlagen, so der Medientenor.


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