Henrik Ibsen – Gedicht

Baupläne

Ich weiß noch wie heut, ob auch Jahr um Jahr schwand,
Den Abend, da mein Erstling im Blatt gedruckt stand.
Da saß ich auf meiner Kammer, den Knaster in Glut,
Und paffte und träumte in seligem Hoffemut.

»Ein Wolkenschloß bau’ ich, voll Sonnenschein,
Ein Schloß mit zwei Flügeln, von Himmelssturm umweht;
In dem großen, da hause ein unsterblicher Poet,
In dem kleinen ein Mägdelein, zierlich und fein!«

Wie schien mir mein Bau so harmonisch gedacht!
Und doch hat sich alles so anders gemacht!
Da der Meister ward vernünftig, ward blitztoll der Stil:
Der Hauptbau ward zu klein, der Anbau verfiel.



wallpaper-1019588
Die richtige Matratze für erholsamen Schlaf
wallpaper-1019588
Aktive Rehabilitation statt passiver Behandlung: Warum moderne Physiotherapie immer mehr auf Training setzt
wallpaper-1019588
Beschwingt in den Herbst mit Hindberry
wallpaper-1019588
Venusfliegenfalle: Pflege, Standort und Gießen – 7 Tipps
wallpaper-1019588
Böhmischer Prater Tivoli Erntedankfest