Hells Temptation

Hells Temptation
Es war mal wieder soweit. Nachdem ich mich in der letzten Zeit etwas zurück gehalten habe (zumindest gefühlt, eine Überprüfung der letzten Posts hält dem Eindruck seltsamerweise nicht stand), war die Zeit reif für den nächsten "richtigen" Schokoladenkuchen. Schokoladenkuchen in "richtig" und "falsch" zu unterteilen ist natürlich etwas schwierig, aber seitdem ich selber so viel mit Schokolade beschäftigt bin und vor allem damit backe, mag ich nicht mehr jede Art von Schokoladenkuchen. Viele sind mir einfach zu wenig schokoladig und zu langweilig. Die Meßlatte für mich ist eigentlich immer der Schokoladentrüffelkuchen von Starbucks. Das ist der beste Schokokuchen, den ich bisher gegessen habe. Allerdings hat ein Stück davon auch genug Nährwert für einen Tag. Also eher nichts für den kleinen Hunger zwischendurch.
Naja, auf dem Weg zum Traumkuchen bin ich auf jeden Fall über dieses Rezept gestolpert, das natürlich direkt in die to-bake-List gewandert ist. Dieses Wochenende war es also soweit und ich gebe zu, ich habe mich schon seit Mitte der Woche darauf gefreut.
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Ein Rezpet, das mit dem Schmelzen von Schokolade und Butter anfängt, kann ja auch nur gut werden.
Den fertig angerührten Teig habe ich wieder in meine Kinderbackform gefüllt. Ich habe ein Viertel der Menge gemacht, aber wie man sieht, ist der Teig schon vor dem Backen höher als die Form. In dem Moment war ich doch kurz skeptisch, ob das wohl alles so klappt, wie gedacht, aber ich letztlich hat das Vertrauen in den Teig überwogen. 
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Und zu Recht, wie sich nach dem Backen zeigen sollte.
Während der Kuchen im Ofen war, habe ich schon einmal die Ganache für die Füllung angerührt. Ich habe mich dabei nicht ans Rezept gehalten, sondern die Sahne einmal aufgekocht und über die gehackte Schokolade gegeben und dann, nachdem ich daraus eine glatte Masse gerührt habe, die Butter zugegegen und eingerührt.
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So mache ich Ganache immer und hatte bisher keine Schwierigkeiten. Ich bin nicht sicher, ob das Rezept möchte, dass die Ganache mit einem Rührgerät aufgeschlagen wird und so luftiger und voluminöser wird, auf den Fotos kann ich das nicht erkennen, aber da ich ja den Starbucks Kuchen nachbauen möchte, habe ich mich an mein Original gehalten und sie nicht aufgeschlagen.
Nach ca. 30 Minuten war der Kuchen fertig und hat mich aus dem Backofen fast angesprungen. Zumindest hatte ich diesen Eindruck als ich ihn rausgeholt und gesehen habe, dass der Kuchen nun mehr als doppelt so hoch wie die Form war. 
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Ein Prachtstück, oder was meint ihr?
Wobei, wartet mal, ich packe ihn mal aus:
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So, jetzt kann man gut sehen, wie hoch er geworden ist.
Ich konnte es kaum abwarten, bis der Kuchen soweit abgekühlt war, dass ich ihn teilen und füllen konnte. Und ich kann euch auch schon sagen, dass der Kuchen so gut schmeckt, wie er aussieht.
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Ich hatte auf jeden Fall nach dem Aufschneiden direkt den Impuls, ein kleines Loch in eine Hälfte zu knabbern, konnte mich aber grade noch beherrschen und habe statt dessen eine ordentliche Portion Schokoladencreme auf den unteren Teil gegeben und glatt gestrichen. Nachdem ich den Rest der Ganache aussen verteilt habe und den fertigen Kuchen gesehen habe, hatte ich nur noch einen Gedanken: "Was für eineSchokoladenbombe" :o)
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Die Hälfte des Kuchens haben mein Liebster und ich direkt gegessen. Und ich muss sagen, die Rezensenten bei Chefkoch haben recht. Der Kuchen ist massiv schokoladig und nicht furchtbar süß. Wer es also lieber richtig süß mag, kann mehr Zucker in den Teig geben oder eine Schokolade mit weniger Kakaogehalt nehmen. Ich habe ungefähr die Hälfte 75%ige Schokolade genommen und die andere Hälfte 50%ige.
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So, ich genieße jetzt erstmal meinen posttortigen Zuckerrausch und freue mich vor auf das nächste Stück...
Alles Liebe
Schokolia

P.S. Wenn ihr euch das Rezept bei Chefkoch anschaut und die Fotos mit meinen Bildern vergleicht, kann euch auffallen, dass meine Bilder den Anschein erwecken, ich hätte deutlich mehr Ganache verbraucht als die Chefkoch-Bäcker. Nun, dieser Eindruck täuscht natürlich auch nicht, ich habe wie oben schon erwähnt ein Viertel des Teigrezepts gemacht, aber die Hälfte der Ganache. Wenn schon, denn schon, oder??P.P.S. Was den Vergleich mit der Torte von Starbucks angeht, es wird wärmer :-) Der Teig könnte noch etwas kletschiger sein und die Trüffelmasser noch kompakter aber Ähnlichkeit ist auf jeden Fall vorhanden. 

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