Heizölpreise bieten weiterhin Sparpotenzial

Auch wenn die Ölpreise an den Börsen NYEMX und ICE heute einen kleinen Zwischstopp einlegen, hängt die Unsicherheit der Nachfrageentwicklung wie das Damoklesschwert über dem Parkett. Die Heizölpreise im Inland sind am Vormittag um durchschnittlich 0,7 Cent bzw. Rappen pro Liter angestiegen. Doch Abwärtspotenzial ist durchaus vorhanden.

Die Ölpreise machen auf ihrer Talfahrt erstmal eine kleine Verschnaufpause, nachdem die Rohöl-Futures von West Texas Intermediate gestern zeitweise um mehr als vier Prozent fielen. Die Brent-Futures erreichten im Tagesverlauf ein Tief von 67,60 US-Dollar, konnten sich jedoch von ihren Verlusten etwas erholen und pendelten sich letztendlich bei der 69 US-Dollar-Marke ein. Was sich an den Börsen hartnäckig festsetzt, ist die Unsicherheit. Der Anstieg der COVID-19-Infektionen in den USA und Asien als größter Unsicherheitsfaktor sowie die jüngsten Daten aus China belasten die Ölpreise. Seit Juli verlangsamt sich das Exportwachstum in China. Zwar stiegen die Importe gegenüber dem Vorjahr um etwa 28 Prozent an, doch liegen diese unter den Prognosen von Experten, die einen Anstieg von 33% forderten.

Mit dem Preisrutsch zum Wochenauftakt deutete sich schon frühzeitig eine rege Kaufaktivität auf dem Heizölmarkt an. Die schnelle Reaktion der Ölheizer zeigte deutlich, dass die heiße Beobachtungsphase, kurz vor dem Start der Heizsaison, bereits eingeläutet wurde. Zwar gab es ein ebenbürtiges Preistief bereits Mitte Juli, doch war der Gedanke an die nächste Heizölbestellung mitten in der Urlaubszeit nicht ganz so stark ausgeprägt wie jetzt. Zudem gab es noch einen kleinen Zeitpuffer zum Spekulieren. Gestern kam dann der erhoffte Preisdämpfer und Verbraucher nutzen die Chance, um den Tank zu füllen. Im Vergleich zum Juli-Preistief stieg die Anzahl der Online-Bestellungen um mehr als 40% an und die Nachfrage bleibt hoch. Zwar schlenkern die Heizölpreise heute ein Stück nach oben, eine Aufwärtskorrektur ist aber nicht in Sicht, sodass Ölheizer, die gestern nicht zugeschlagen haben, noch auf weitere günstige Kaufzeitpunkte hoffen dürfen. –jw

HeizOel24-Tipp: Auf HeizOel24 finden Sie viele Tools, die Ihnen die Kaufentscheidung erleichtern. Neben der Heizölpreisentwicklung der vergangenen Jahre und Prognosen für den nächsten Tag, bietet auch die „Kaufen oder Warten“-Ecke, die eine oder andere Hilfe von anderen Kunden. HeizOel24. 10.08.2021

Börsendaten:
 

Dienstag
10.08.2021 – 12:59 Uhr

Schluss Vortag
09.08.2021

Veränderung
zum Vortag

Rohöl

Brent Crude

70,06 $

pro Barrel

69,29 $

pro Barrel

+1,11%

Gasöl

573,75 $

pro Tonne

567,50 $

pro Tonne

+1,10%

Euro/Dollar

1,1727 $

1,1735 $

-0,07%

(konstant)

USD/CHF

0,9215 CHF

0,9196 CHF

+0,21%

(etwas fester)

Deutschland

67,85 €

66,90 €

+1,41%

Österreich

73,53 €

73,57 €

-0,05%

Schweiz

82,59 CHF

82,37 CHF

+0,27%

4-Wochen-Prognose
Rohöl


fallend

Heizöl


leicht fallend

alle Angaben ohne Gewähr

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