Heizölkauf: Verbraucher warten lieber

Die Ölpreise orientierten sich nach den gestrigen DOE-Bestandsdaten weiter nach oben, da die Aussicht auf eine gestiegene Kraftstoffnachfrage positiv stimmte. Die Preisrallye konnte heute erstmal gestoppt werden. Für das Inland zeichnen sich dennoch leichte Preisaufschläge von durchschnittlich 0,4 Cent bzw. Rappen pro Liter ab. Die Nachfrage ist entsprechend heruntergegangen und Warte-Stimmung breitet sich aus.

Das Department of Energie meldete gestern Nachmittag zum dritten Mal in Folge gesunkene US-Rohölbestände, die durch einen Anstieg der Kraftstoffnachfrage ausgelöst wurden. Diese erreichte den höchsten Stand seit März. Vor allem in der Driving Season fokussieren sich Anleger auf die Benzinnachfrage, die auch als Faktor in die Berechnung der globalen Ölpreise miteinfließt. Diese liegt nahe dem Höhepunkt und war verantwortlich für die jüngste Preisrallye an den Börsen. Mit dem näher rückenden Ende der Ferienzeit, geht durch die eingeschränkten Reiseaktivitäten der US-Bürger auch die Benzinnachfrage erfahrungsgemäß zurück. In China soll die Ausbreitung der Corona-Mutante Delta weitestgehend unter Kontrolle sein, was Marktteilnehmer optimistisch stimmte. Auch kam der US-Dollar von seinem 9-Monatshoch zurück, was Öl für Investoren außerhalb des US-Dollar-Raumes günstiger macht und die Nachfrage stärkt. Insgesamt zeigt sich der Ölmarkt volatil. Bereits mit der Eröffnung der europäischen Aktienmärkte orientierte sich die amerikanische Ölsorte WTI wieder nach unten und testete das Abwärtspotenzial. Nach dem bullishen US-Bestandsdatenreport von gestern notieren die Rohölnotierungen heute Morgen weicher.

Den Inlandspreisen hängt der bullishe Schleier von gestern noch um, sodass heute noch vermehrt mit Aufschlägen gerechnet werden muss. Auf den bundesweiten Durchschnitt gerechnet, ergibt sich heute ein Liter-Preis von gut 6,9 Cent auf 3.000 Liter. Auch in Österreich bleibt heute ein weiterer Preissprung aus. Heizöl kostet im Mittel rund 73,3 Cent pro Liter. In der Schweiz gab der Heizölpreis gestern leicht nach und bewegt sich heute marginal nach oben. Rund 8,4 Rappen bezahlen Ölheizer im landesweiten Durchschnitt. Damit verschnaufen die Preise heute erst einmal und warten auf neue Impulse. Viele Verbraucher nutzten den Preisrutsch Mitte August, um sich für den Winter zu bevorraten. Die Nachfrage erreichte zu diesem Zeitpunkt das Hoch des laufenden Jahres, weil nicht nur der Preis attraktiv war, sondern auch nach dem Ferienende die Zeit, um sich um den Tank zu kümmern. Seit dem Preisanstieg ist die Nachfrage spürbar gesunken und Ölheizer warten nun auf die nächste Chance. –jw

HeizOel24-Tipp: Auf der Couch den Tankfüllstand checken. Mit meX, der digitalen Tankanzeige, ist das kein Thema. Zudem berechnet meX, wie lang Sie mit Ihrer Tankfüllung kommen und wie viel verbraucht wurde. HeizOel24. 26.08.2021

Börsendaten:
 

Donnerstag
26.08.2021 – 12:25 Uhr

Schluss Vortag
25.08.2021

Veränderung
zum Vortag

Rohöl

Brent Crude

71,58 $

pro Barrel

71,93 $

pro Barrel

-0,49%

Gasöl

589,75 $

pro Tonne

590,75 $

pro Tonne

-0,17%

Euro/Dollar

1,1774 $

1,1770 $

+0,03%

(konstant)

USD/CHF

0,9159 CHF

0,9129 CHF

+0,33%

(etwas fester)

Deutschland

69,27 €

69,00 €

+0,40%

Österreich

73,33 €

73,27 €

+0,08%

Schweiz

84,06 CHF

84,03 CHF

+0,04%

4-Wochen-Prognose
Rohöl


leicht fallend

Heizöl


leicht steigend

alle Angaben ohne Gewähr

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