Heizöl-Preisrutsch schiebt Nachfrage an

Die Ölpreise haben nach den API-Daten am Dienstag einen großen Satz nach unten gemacht und Brent von der 80 US-Dollar-Marke zurückgeholt. Auch mit den Heizölpreisen geht es heute ordentlich nach unten. Über einen Cent bzw. Rappen pro Liter Heizöl sparen Verbraucher heute bei ihrer Bestellung.

Die gestrigen US-Bestandsdaten des American Petroleum Institute (API) sorgten für einen ordentlichen Überraschungsmoment an den Börsen. So meldete der private Interessenverband starke Aufbauten bei den Rohölvorräten und Produkten, was die Ölpreise deutlich unter Druck setzte. Brent-Rohöl fiel um knapp zwei US-Dollar auf 77,80 US-Dollar pro Barrel, nachdem er mit 80,75 US-Dollar seinen höchsten Stand seit fast drei Jahren erreicht hatte. Die Preise für die amerikanische Ölsorte West Texas Intermediate fielen um 1,40 US-Dollar auf 73,90 US-Dollar zurück. Marktteilnehmer warten nun auf die offiziellen US-Bestandsdaten des US-Energieministeriums, die am Nachmittag veröffentlicht werden. Sollte das DOE den starken Zuwachs der Raffinerieinventare bestätigen, wären das nicht nur die ersten Aufbauten seit acht Wochen, es wären auch die stärksten seit 8,5 Monaten. Zudem werden neben den Bestandsdaten auch Zahlen zu den Importen, Exporten, der Raffinerieauslastung und Nachfrage bekanntgegeben, die Aufschluss darüber geben, warum die Inventare angestiegen sind. Aufgrund des bestehenden Angebotsdefizites und der weiterhin starken Nachfrage ist davon auszugehen, dass die Ölpreise in den kommenden Wochen auf hohem Niveau bleiben.

Nicht nur die Heizölpreise klettern seit Wochen in schwindelerregende Höhen, auch die Gaspreise sind ordentlich angezogen. Durch Wartungsarbeiten an zahlreichen Gasfeldern und niedrigen landeseigenen Lagerbeständen kämpft Russland, laut Marktbeobachtern, mit einem knappen Gas-Angebot. Gleichzeitig wächst der Bedarf in Europa, den die Gazprom derzeit nur schwer abfangen kann. Öl- und Gasheizer brauchen starke Nerven. Umso erfreulicher ist heute der Blick auf den Heizölpreis-Chart. Denn seit Wochen zeigt die Preiskurve wieder nach unten. Wenn diese Abwärtsbewegung auch nur von kurzer Dauer sein mag, so bietet der Preisrückgang genug Impuls, um zu tanken. Die Nachfrage ist ordentlich angezogen und typisch herbstlich. Entsprechend angezogen sind auch die Lieferfristen. -jw-

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Börsendaten:
 

Mittwoch
29.09.2021 – 12:29 Uhr

Schluss Vortag
28.09.2021

Veränderung
zum Vortag

Rohöl

Brent Crude

78,54 $

pro Barrel

78,16 $

pro Barrel

+0,49%

Gasöl

661,50 $

pro Tonne

658,50 $

pro Tonne

+0,46%

Euro/Dollar

1,1659 $

1,1684 $

-0,21%

(etwas schwächer)

USD/CHF

0,9286 CHF

0,9280 CHF

+0,06%

(konstant)

Deutschland

77,59 €

78,21 €

-0,79%

Österreich

80,15 €

80,05 €

+0,13%

Schweiz

91,99 CHF

93,44 CHF

-1,56%

4-Wochen-Prognose
Rohöl


leicht steigend

Heizöl


leicht steigend

alle Angaben ohne Gewähr

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