Heilkräuterlexikon: Alant (Inula helenium)

Heilkräuterlexikon: Alant (Inula helenium)

Alant, im Volksmund auch Galantwurzel, Glockenwurz oder Helenenkraut genannt.

Blütezeit: Juli-September
Sammelzeit: Herbst oder Frühjahr

Die Mannshohe kräftige Pflanze mit auffälligen gelben Blüten und großen, filzig behaarten Blättern. Der bis zu 2 Meter hohe Stengel ist am Ende ästig und gefurcht, die Wurzeln dick und fleischig. In manchen Gärten ist der Alant auch heute noch zu finden.

Welche Teile werden vom Alant verwendet:

Die Wurzeln von zwei- bis dreijährigen Pflanzen

Heilwirkung des Alant:

In kleinen Mengen angewendet soll er bei Magenbeschwerden, Appetitmangel, Reizhusten, Keuchhusten, Bronchialasthma, Auswurfförderung, Madenwürmern und Wasserstauungen verwendet. Der Absud soll die Gllenabsonderung anregen, soll die weiblichen Beckenorgane positiv beeinflussen, er soll schleimlösend und harntreibend sein. Auch soll der Alant bei Hautproblemen wie Hautjucken, trockenen Flechten und Hämorrhoiden sehr hilfreich sein.

Anwendung des Alant:

Als Tee oder oder als Absud

Diese Information ersetzt keinen Arzt oder Apotheker!

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